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Clubnews Mitglieder RSG-Jugend hansa-aktuell
Berichte unserer Mitglieder

Mittwoch, 07. Oktober 2015, 09:41 Uhr

Bericht vom DSKM-Finale in Kerpen vom 03. - 04. Oktober

Am vergangenen Wochenende fand der letzte Lauf zur Deutschen Schaltkart Meisterschaft (DSKM) in Kerpen statt.

In Kerpen habe ich die meisten (Test-)Kilometer im Schaltkart abgespult, womit ich bestens gerüstet war.

Bereits am Freitag, in den 4 Trainings, war ich in meiner Gruppe stets unter den Top 3 zu finden. Trotz meiner noch leichten Schmerzen im rechten Handgelenk, konnte ich die Zeiten der Spitze mitgehen, was mich sehr positiv überraschte. Am Samstagmorgen fand auch schon das Qualifying statt. Trotz der selben neuen Reifen wie am Freitag, konnte ich im Qualifying nicht mehr ganz an meine Zeiten anknüpfen, was leider am Ende Platz 17 von 32 bedeutete.
Das Chassis lag auf den normalerweise gleichen Reifen komplett anders.

Für den ersten Vorlauf änderten wir nichts, das die Sonne immer kräftiger wurde und sich somit auch die Streckenverhältnisse klar verbesserten.
Unsere Theorie ging auf. Ich startete von P11 in den ersten Vorlauf. Es warf mich eine sehr kleine Kollision in der dritten Kurve zwar etwas zurück, dennoch konnte ich an den Zeiten der Spitze wieder mithalten.
Platz 10 war durch die Kollision zwar etwas zu wenig, doch wir waren wieder mit der Pace zufrieden.

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Den zweiten Vorlauf beendete ich als 11. Aufgrund eines Abschusses aus der ersten Runde, welcher mich für kurze Zeit ins Aus beförderte, musste ich vom hinteren Feld die Aufholjagd starten.
Auch hier waren wir wieder sehr zufrieden mit unserem Material. Für das erste Finale am Sonntag bedeutete dies Platz 13 von 32.

Wir hatten uns mit der Reifenwahl für das erste Finale etwas Neues überlegt. Vier neue Reifen dürfen wir ja als Ersatz benutzen. Wir wollten uns 2 für das erste und die anderen beiden für das Finale aufheben.
Im ersten Rennen kam ich anfangs gleich an drei Fahrern vorbei. Ab Runde 5 fuhr ich dann eine größere Lücken auf den 9. Platzierten zu. Ich wusste, dass unsere Stärke ab Mitte des 23 Runden langen Rennens liegen und wusste es einzuteilen.
Bis zum Ende kam ich auf Platz 6 vor, wobei ich sogar noch leicht auf Platz 4 und 5 aufholte. Ich war sehr zufrieden mit allem, besser hätte es nicht laufen können.

Im Finale kam ich am Start sehr gut weg und konnte meine Position behaupten. Mich hielt leider einer etwas auf, sodass ich die ersten Runden den Anschluss verlor. Ab Mitte des Rennens musste ich feststellen, dass meine Motorleistung ein wenig abbaute. Am Ende stand Platz 9 zubuche. Selbst damit war ich sehr zufrieden als Abschluss der Saison.

Nun schauen wir mal, was sich an Testtagen ergibt, um sich weiterhin zu entwickeln und blicke auf die wohl lehrreichste Saison meiner Karriere zurück!

Sonntag, 04. Oktober 2015, 20:23 Uhr

David Peters erfolgreich in Lohsa

Vom 15. bis 16. August zog es unser Clubmitglied David Peters nach Lohsa in Sachsen zur Vorbereitung auf den vorletzten Lauf zum NAKC. Dort nahm er dann sehr erfolgreich an einem Rennen zur Sachsenmeisterschaft teil.
David wurde in der Klasse Bambini Waterswift 2x Zweiter und sicherte sich damit den Vizetitel in der Sachsenmeisterschaft.

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Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Donnerstag, 24. September 2015, 19:54 Uhr

Bericht vom ADAC-Kart-Masters-Lauf in Wackersdorf

Am vergangenen Wochenende fand der letzte Lauf der ADAC Kart-Masters in Wackersdorf statt.

Am Freitag war es teilweise nass, weshalb wir nur 3 von 5 Trainings genutzt haben, da die Veranstaltungstage trocken bleiben sollten. Im Gegensatz zum ersten DKM-Lauf Anfang Mai in Wackersdorf, fand ich mich sehr gut zurecht und ich merkte, wieviel ich über die Saison alles gelernt habe. Der Freitag stimmte uns mit Zuversicht.

Dies sollte dann auch so eintreffen. Mit P4 im morgigen Training, bestätigte ich den Aufwärtstrend. Mit den neuen Reifen im Qualifying kam ich sehr gut zurecht. Auch hier wurde ich Gesamt 4. von 46.

In den beiden Vorläufen startete ich jeweils von P3. Es macht schon Spaß, so weit vorne in der Schaltkartklasse zu stehen! Hier unterstrich ich meine Konkurrenzfähigkeit mit zwei dritten Plätzen.

Für das Prefinale hieß es somit Startplatz 4. Im Startgetümmel musste ich eine Position einbüßen, konnte mich bis zur Runde 5 aber wieder vorkämpfen.
Ein Angriff auf P3 war vorerst erfolgreich, doch zwei Kurven später konterte er mich und so fuhren wir nebeneinander auf Start/Ziel. Ich war um eine geschätzte halbe Kartlänge vor ihm, doch er ließ nicht locker und so traf er mich bei ca. 140 km/h hinten links und ich konnte das Kart nicht mehr halten und schlug in die Reifenstapel ein.

Das Kart war schrott. Mich hat es anscheinend aus dem Kart geworfen, wovon ich aber keinerlei Erinnerungen habe. Das Rennen wurde abgebrochen und ich musste zum Rennarzt. Mein Handgelenk ist stark geprellt und mein Oberschenkel erlitt einen Bluterguss. So wie das Kart aussah war jeder froh, dass ich noch "glimpflich" davon gekommen bin.

Zum zweiten Rennen durften wir ein Ersatzchassis aufbauen und ich startete unter Schmerzen von 31. Mir war mit Platz 19 die Platzierung am Ende egal, da ich einfach wieder Sicherheit und Vertrauen gewinnen wollte.

In der Meisterschaft beendete ich die Saison auf Platz 10 mit 20 Punkten Rückstand auf P5, auf den ich vor dem Wochenende geschielt habe. Ohne den Unfall und zwei möglichen vierten Plätzen (=22 Punkte) hätte ich die auch wohl geschafft.

Wie dem auch sei, gestern ließ ich mich im Krankenhaus durchchecken und es stellte sich heraus, dass ich keinen Bruch erlitten habe und DKM Kerpen in zwei Wochen wohl nichts im Wege steht.

André Matisic

Montag, 14. September 2015, 22:28 Uhr

Erfolgreiches Wochenende für Tim Tramnitz in Kerpen

Sonne und Regen bei der ROTAX MAX Challenge in Kerpen...
Nach P1 im Qualifying und einem Start-Ziel-Sieg im Prefinale, konnte ich im Finale einen tollen zweiten Platz in meinem ersten Regenrennen herausfahren.

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Nachdem das Regentraining am Samstag nicht so vielversprechend verlief, fühlte sich dieser zweite Platz für mich wie ein Sieg an!! Ein riesiges Dankeschön an die beiden Andrés für die super Unterstützung und an mein Team RS Competition! Nun geht es in zwei Wochen in Hahn bei der RMKC wieder an den Start, wo dann auch das Saisonfinale der RMC Anfang Oktober stattfindet.

Wie immer danke ich auch meinen Sponsoren Airtech, Saertex, Prema und Hacotech, die mich schon während der ganzen Saison begleiten!!

Tim Tramnitz via Facebook

Montag, 07. September 2015, 19:40 Uhr

Bericht vom DSKM-Lauf in Oschersleben vom 05. - 06. September

Am vergangenen Wochenende fand der vorletzte Lauf zur DKM in Oschersleben statt. Leider sanken die Starterzahlen auf 28 in der Schaltkartklasse, dennoch fuhren die besten internationalen Schaltkartfahrer mit.

Der komplett trockene Freitag stimmte uns voller Zuversicht auf die folgenden beiden Veranstaltungstage ein. Das Qualifying am Samstag beendete ich in meiner Gruppe auf den 2. Platz. Von allen bedeutete dies der 7. Platz.

In den Vorläufen startete ich jeweils von Platz 5. Die Starts klappten perfekt und im ersten Heat konnte ich den 6. Platz einfahren. Der zweite Vorlauf startete im Nassen. Ich kam bestens zurecht und wurde am Ende 5. Für das erste Finale am Sonntag bedeutete dies Startposition 8.

Der komplette Sonntag war regnerisch. Das Warm-Up verlief noch mit Platz 14 verhalten, allerdings konnte ich mich im ersten Finale unter den Top 8 behaupten. In Runde 8 von 25 missglückte ein Überholmanöver der beiden vor mir gefahrenen, sodass ich nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und mir meine Spurstange beschädigt habe.
Ab dem Moment musste ich abreißen lassen und fiel noch eine weitere Position zurück. Aufgrund der Beschädigung musste ich vier Runden vor Schluss einen Ausrutscher in Kauf nehmen, sodass ich am Ende bis auf Position 13 zurückfiel. Das war sehr enttäuschend, da meine Rundenzeiten bis zur 8. Runde sehr vielversprechend zur weiteren Aufholjagd waren.

Das Finale stand ganz im Zeichen von Starkregen mit sehr dollem Wind. Die ersten Runden waren für das ganze Feld eine schmale Gradwanderung zwischen Abflug und Unfall, denn man konnte im Mittelfeld nicht mehr erkennen, wo man hinfährt.
Das Wasser stand richtig auf dem Asphalt und damit kam unsere Chassisabstimmung nicht perfekt zurecht. Am Ende kam ein 14. Platz dabei raus, wobei wir unsere Rundenzeiten aus dem ersten Finale um eine ganze Sekunde verpasst haben.

Darin sieht man, dass im Finale wesentlich mehr drin gewesen wäre, dennoch trugen diese schwierigen Bedingungen meiner Lernkurve nur Gutes bei.

Bereits in zwei Wochen geht es mit dem Finale der ADAC Kart Masters in Wackersdorf weiter. Vielen Dank an die RSG-Hamburg!

Schöne Grüße!
André Matisic

Mittwoch, 02. September 2015, 18:59 Uhr

Marc-Uwe von Niesewand verpasste nur knapp das Siegerpodest

Beim Rennen der Youngtimer Trophy in Zolder (B) fuhr der Langenhorner auf Rang vier ins Ziel

Hamburg / Zolder (FWA) – Mehr als Platz vier war diesmal nicht drin für den Langenhorner Rennfahrer Marc-Uwe von Niesewand. Beim fünften Lauf der Youngtimer Trophy teilte sich der 32-jährige Lufthansa-Projektingenieur einen Audi 50 mit seinem Vater Uwe Reich, doch am vergangenen Wochenende musste sich das Familienteam gegen die bisher stärkste Konkurrenz in der laufenden Saison zur Wehr setzen. In der Klasse der etwa 35 Jahre alten Tourenwagen bis 1,3 Liter Hubraum hatten sich eine Reihe von Routiniers angemeldet, die im Kampf um die begehrten Pokale ebenfalls ein Wörtchen mitreden wollten. Am Ende führte eine nicht optimale Getriebeübersetzung an dem kleinen Ingolstädter Flitzer dazu, dass die beiden norddeutschen Motorsportler zum ersten Mal in diesem Jahr nicht an der obligatorischen Sektdusche auf dem Podium teilnehmen durften.

Die Augen der meisten Motorsportfans waren am vergangenen Wochenende nach Belgien gerichtet. Doch nicht nur beim Formel 1-Rennen in Spa-Francorchamps wurden packende Zweikämpfe geboten, auch auf dem Circuit Terlamen-Zolder in der Provinz Limburg unseres Nachbarlandes ging es im wahrsten Sinne des Wortes rund. Dabei hätten die Unterschiede größer kaum sein können, denn während auf der Ardennen-Achterbahn die Werkspiloten des Grand Prix-Zirkus mit ihren Hightech-Boliden um Weltmeisterschaftspunkte kämpften, präsentierten in Flamen absolute Amateure auf dem circa 4 Kilometer langen Traditionskurs ihre teilweise schon historischen Schätze auf vier Rädern dem interessierten Publikum.

Geschenkt wurde sich jedoch hier wie dort nichts und so musste Uwe Reich schon im Training erkennen, dass es für seinen Sohn Marc-Uwe und ihn diesmal extrem schwer werden würde, ein zählbares Ergebnis mit nach Hause zu nehmen.

Bei 2:05,387 Minuten blieb die Stoppuhr in der schnellsten Runde des gebürtigen Braunschweigers stehen, doch sowohl der VW Derby des Bündener Teams Schröder-Therolf als auch die beiden VW Polo und ein weiterer Audi 50 waren schneller als der mit 74 Jahren älteste Teilnehmer im Starterfeld.

„Gegenüber den Testfahrten, die ich zu Beginn des Jahres hier absolviert habe, hat sich der Kurs für mich komplett verändert“, erklärte Reich hinterher. „Der Asphalt hat sich dieses Wochenende in der Sonne sehr stark aufgeheizt, so dass ich völlig anders mit den Reifen umgehen musste als noch im März. Das hat eine Weile gebraucht, denn ich konnte ja nicht frei fahren, sondern musste immer wieder für die Teilnehmer aus den hubraumstärkeren Klassen die Ideallinie frei machen.“

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Wie schon in den vorangegangenen Läufen setzte das Team KWL Motorsport, welches den Audi 50 technisch vorbereitet, auch in Zolder wieder auf eine ungewöhnliche Rennstrategie. So holte man Uwe Reich, der den Start gefahren hatte, bereits nach vier Runden zu dem vom Reglement vorgeschriebenen Boxenstopp mit Fahrerwechsel und setzte darauf, dass Marc-Uwe von Niesewand
in der Folge bei freier Fahrt den Rückstand würde wettmachen können. Doch auch der Renault Clio Cup-Champion von 2012 tat sich diesmal schwer damit, den erfahrenen Routiniers wieder Position um Position anzuknöpfen. „Ich konnte wegen einer Terminüberschneidung nicht am Training teilnehmen und habe deshalb erst im Rennen festgestellt, dass unser Getriebe für diese Strecke etwas zu lang übersetzt ist“, so das Mitglied der RSG Hamburg.

„Deshalb konnte ich auf den Geraden nicht das optimale Drehmoment des Motors nutzen. Trotzdem hat das Rennen einen Riesenspaß gemacht. Ich hatte tolle Zweikämpfe, die immer sehr fair ausgetragen wurden und am Ende müssen wir einfach zugeben, dass die anderen diesmal besser aussortiert waren.“

Die Youngtimer Trophy macht nun zunächst eine siebenwöchige Pause, denn erst am zweiten Oktober-Wochenende treten die Freunde des historischen Automobilsports wieder gegeneinander an. Besonders Marc-Uwe von Niesewand freut sich allerdings schon jetzt auf das nächste Aufeinandertreffen, denn für das Finale der Serie steht mit dem Nürburgring so etwas wie sein Heimspiel als Austragungsort im Veranstaltungskalender. Den Eifelkurs kennt der gebürtige Adenauer von unzähligen Rennen und so rechnet er sich gute Chancen aus, zusammen mit seinem Vater vor der Winterpause noch einmal den Sprung auf das Podium zu schaffen.

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