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Clubnews Mitglieder RSG-Jugend hansa-aktuell
Berichte unserer Mitglieder

Dienstag, 04. August 2015, 20:48 Uhr

Bericht vom DSKM-Lauf in Ampfing vom 01. - 02. August

Am vergangenem Wochenende fand der dritte Lauf zur DSKM in Ampfing statt.

Bereits Freitag merkte ich, wie sehr ich mich über die letzten Rennen gesteigert habe und fand mich von den Zeiten her bereits in den Top 10 wieder.
Das Qualifying am Samstag bestätigte diesen Trend und ich landete auf Position 10 von 47 anderen Top-Fahrern.
Im ersten Heat belegte ich den 6. Rang, wobei ich am Ende eine 10 Sek.-Strafe akzeptieren musste fürs Überholen unter Gelb. Wobei ich bis heute nicht weiß, wo ich unter Gelb überholt haben sollte. Dies warf mich bis auf P22 zurück.

Der zweite Heat verlief bis kurz vor Ende recht optimal. Auf 11 liegend schob mich aber 2 Runden vor Schluss ein Fahrer raus, wo ich mich dann auf P27 wieder einreihen musste und dieser auch mein Platz am Ende war.
Es bedeutete nach dem Ranking der Vorläufe Platz 36 von 47 und somit musste ich wieder in den Hoffnungslauf.

Der Sonntag begann mit nassen Bedingungen, aber bereits im Warm-Up zeigte ich mit 3,8 Zehntel Vorsprung auf den zweiten, dass ich ein klarer Kandidat für die Finalrennen bin.
Bereits am Start des Hoffnungslaufes konnte ich drei Positionen gutmachen, doch am Ausgang der ersten Kurve traf mich jemand am Heck und der kleine Kontakt reichte aus, um mich von der Strecke zu drehen und mich an das Ende des Feldes zu verweisen.
Trotz absolut schnellster Rundenzeiten gegenüber den anderen, konnte ich leider aus eigener Kraft nur noch bis Platz 7 vorfahren, was leider nicht fürs Finale langte.
Eine 5 Sek.-Strafe war dann am Ende auch nicht mehr weiter schlimm.

Dennoch zeigte auch dieses Wochenende in Ampfing, dass ich sowohl im Trockenen als auch im Nassen sehr schnell war.
Das nötige Glück will ich mir bereits am kommenden Wochenende beim ADAC in Kerpen erarbeiten und blicke dort mit viel Spaß und Ehrgeiz hin!

Dienstag, 21. Juli 2015, 20:57 Uhr

Sieg für Uwe Reich und Marc-Uwe von Niesewand in Spa

Perfektes Rennwochenende für das Vater-Sohn-Team in den belgischen Ardennen

Hamburg / Spa-Francorchamps (FWA) – Der Ausflug ins benachbarte Belgien hat sich für Uwe Reich und seinen Sohn Marc-Uwe von Niesewand (RSG-Hamburg) gelohnt. Mit dem von KWL Motorsport eingesetzten Audi 50 dominierte das norddeutsche Vater-Sohn-Team in der ADAC Youngtimer Trophy bereits am Samstag das Zeittraining in der Klasse der 1,3-Liter-Tourenwagen bis Baujahr 1981. Tags darauf überzeugten die beiden auch in dem Wertungslauf über 60 Minuten mit einer gelungenen Boxenstoppstrategie und fuhren nach einem hart umkämpften Rennen zum verdienten Sieg.

Während Uwe Reich den kleinen Ingolstädter Flitzer bereits bestens kannte und mit genau dem gleichen Auto 1999 schon einmal in Zandvoort gewonnen hatte, bedeutete der Ausflug in die Youngtimer-Szene für seinen Sohn Marc-Uwe weitgehend Neuland. Der 32-jährige DiplomWirtschaftsingenieur hatte seine Tourenwagenkarriere im Volkswagen Lupo Cup begonnen und 2012 mit dem Gewinn des Meistertitels im Renault Clio Cup gekrönt. Der Start mit einem fast 40 Jahre alten Fahrzeug war dennoch eine besondere Herausforderung für den Langenhorner. „Der Audi 50 hat keinerlei elektronische Hilfsmittel, noch nicht mal eine Servolenkung. Da ist jede Runde richtig harte Arbeit!“

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Dass die Umstellung dennoch perfekt gelang, bewies von Niesewand bereits im Zeittraining, als er den 7,004 Kilometer langen Grand Prix Kurs in 3:09,683 Minuten umrundete und die Konkurrenz in seiner Klasse um mehr als eine Sekunde hinter sich ließ. „Ich habe etwas gebraucht, um mich auf das sehr spezielle Fahrverhalten des Youngtimers einzustellen. Aber dann klappte es immer besser und ich wurde Runde um Runde schneller“, strahlte der frischgebackene Familienvater hinterher. „SpaFrancorchamps ist eine wunderschöne Strecke, auf der das Fahren einen Riesenspaß macht. Und mit der Pole Position in unserer Klasse haben wir eine sehr gute Ausgangsposition, um hier auch im Rennen um den Sieg mitzufahren.“

Für den Start nahm zunächst Uwe Reich hinter dem Lenkrad des KWL-Audi 50 Platz, doch der Routinier hatte im dichten Gedränge der fast 50 Teilnehmer zunächst alle Hände voll zu tun, um in den ersten Kurven eine Kollision zu vermeiden. Auch in der folgenden Runde musste der 74-jährige Steuerberater immer wieder für Teilnehmer aus schnelleren Klassen Platz machen, was viel Zeit kostete. Daraufhin entschloss sich das Team zu einer außergewöhnlichen Strategie. „Das Reglement schreibt einen Pflichtstopp mit Fahrerwechsel vor, dessen Zeitpunkt man im Rennen aber relativ frei wählen darf“, erklärt der gebürtige Braunschweiger. „Deshalb habe ich unser Auto bereits nach vier Runden an Marc-Uwe übergeben, der anschließend eine völlig freie Strecke vorfand und unbehindert Gas geben konnte.“

Diese Chance nutzte von Niesewand aus und brannte eine Reihe von schnellen Runden in den Ardennen-Asphalt, die ihn im Klassement Position um Position nach vorne brachte. Nachdem auch die Konkurrenten gestoppt hatten, sahen sie nur noch die Rückleuchten des weißblauen Audi mit der Startnummer 149 und mussten sich hinter dem Sieger mit den weiteren Plätzen zufrieden geben. „Ein perfekter Tag für meinen Vater und mich. Nach dem frühen Wechsel hatte ich die Ideallinie der Strecke rundenlang für mich alleine und konnte das Auto mit Topzeiten nach vorne fahren. Rolf Krogel und seine Mannschaft haben das Auto bestens vorbereitet und wir hatten nicht das kleinste technische Problem. Bei einem Fahrzeug diesen Alters verdient das großen Respekt und so konnten wir den Sieg sicher nach Hause fahren!!“

Donnerstag, 02. Juli 2015, 22:17 Uhr

Bericht vom ADAC-Kart-Masters-Wochenende in Oschersleben

Am vergangenen Wochenende fand in Oschersleben der dritte Lauf der ADAC Kart-Masters statt.

Das Qualifying verlief sehr gut. Eventuell hätte ich den Windschatten etwas besser nutzen können, dennoch sprang ein 6. Gesamtplatz von 47 Fahrern bei raus!
In den beiden Heats ging es jeweils von P4 los. Die Starts klappten super und ich konnte einen dritten und vierten Rang einfahren.
Mit dem sechsten Platz nach dem Ranking waren wir sehr zufrieden.

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Im ersten Rennen bestätigte ich diesen Platz. Es wäre aber mehr drin gewesen, hätte unsere erhoffte Veränderung Früchte getragen. Somit bedeutete es, für das Finale nochmals das Setup verfeinern, was der richtige Schritt werden sollte. Den Start zum Finale habe ich nicht perfekt getroffen, was zum elften Rang nach der ersten Runde folgte

Aufgrund des Starts fuhr ich mit ein wenig Wut im Bauch nach vorne und schnappte mir bis zum Ende der 19 Rennrunden den fünften Platz und somit den ersten Pokalrang zurück!

André Matisic

Donnerstag, 18. Juni 2015, 20:27 Uhr

2. DSKM-Wochenende 2015 in Genk/ Belgien

Nach einem heißen Freitag, wo ich das erste Mal mit einem Schaltkart in Genk gefahren bin, war ich sehr zuversichtlich für das Wochenende.

Im Qualifying waren die Bedingungen leicht feucht, wo die Strecke gegen Ende immer schneller wurde. Bis zur letzten Runde lag ich in meiner Gruppe auf P6, aufgrund zweier Überholmanöver konnte ich die letzte Runde keine bessere Zeit setzen, womit ich auf P11 zurückgefallen bin. Am Ende hieß es Platz 22 von insgesamt 62 Startern!

Die Heats verliefen sehr unterschiedlich. Von 11 kommend, beendete ich nach einem Abschuss den ersten Heat auf 26. Den zweiten startete ich von 12 und konnte am Ende einen super 10. Rang einfahren. Die Rundenzeiten hätten für die Top3 gereicht!
Im letzten Heat, wiederum von 11 gestartet, schoss einer in der ersten Runde über mein Kart, was mich kurz ins Aus beförderte.
Ich fiel bis ans Ende des Feldes zurück und konnte noch auf P19 vorfahren.

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Im Ranking hieß es leider Platz 36 von 62. Somit musste ich von Platz 8 im Hoffnungslauf starten. Wir gingen mit einem sehr guten Gefühl am Sonntagmorgen in den Lauf. Der Speed war da und ich musste lediglich zwei Plätze aufholen, um mich für die Wertungsläufe zu qualifizieren. Nach bereits drei Runden war ich bis auf Platz 3 vorgefahren, bis mich beim Anbremsen ohne Grund jemand über das Kart fuhr und ich mit einem kaputten Heck die Box aufsuchen musste.
Dies bedeutete das Ende dieser Veranstaltung für mich.

Alles in allem waren wir der Spitze so nah wie noch nie von den Zeiten. Wenn uns kein anderer in die Quere gekommen wäre, hätten wir ein sehr erfolgreiches Wochenende abschließen können. Wie dem auch sei, in zwei Wochen heißt es in Oschersleben den Speed nochmals zu zeigen, um dort ganz vorne mitfahren zu können.

Ein riesen Dankeschön an Euch und auf ein Wiedersehen in zwei Wochen in Oschersleben bei den ADAC Kart-Masters!

André Matisic

Mittwoch, 10. Juni 2015, 19:23 Uhr

Bericht vom ADAC-Kart-Masters-Wochenende in Ampfing

Zum ersten Mal bin ich auf dieser Strecke in Ampfing mit einem Schaltkart gewesen. Die Strecke ist die engste und kurvenreichste des Kalenders.
Hier ist es vorallem am Kurvenausgang sehr wichtig, die Schalterlinie zu beherrschen. Klar fehlte mir ein Trainingstag, der wichtig gewesen wäre, dennoch fand ich mich schnell bis zum Zeittraining am Samstag mit der Linie zurecht. Ich beendete das Qualifying auf Platz 26. Ein Defekt am Kolbenring verhinderte eine bessere Platzierung, die Leistung war nicht mehr ganz da. Das Teilnehmerfeld war wieder bis auf den letzten Platz (51) gefüllt.

Für die Vorläufe ergab dies die Startposition 17 und 18. Der erste endete mit Platz 18 und der zweite mit einem guten 8. Rang. Hier profitierte ich von meiner Übersicht, da es vor mir manchmal sehr haarig wurde in den Zweikämpfen.

Für das erste Finale am Sonntag hieß es dann von Position 17 zu starten. Aufgrund einiger Zweikämpfe konnte ich den Abstand zu den Vordermännern nicht mehr zufahren um über den 18. Platz hinauszukommen.

Eine kleine Chassisänderung spülte mich dann im Finale auf einen super 11. Rang nach vorne. Mit etwas mehr Überholerfahrung wären die Top 10 möglich gewesen.

Dennoch bin ich vorallem mit dem Sonntag zufrieden. Klar reichte es hier für ganz vorne noch nicht, dafür verkürzten wir den Abstand nach ganz vorne Schritt für Schritt. Der Lerneffekt muss erkennbar sein und das ist unserer Meinung der Fall.

Vom 12.-14.06. findet der zweite Lauf der DSKM in Genk statt. Freitags gibt es mehr Trainings als beim ADAC, welche mir hoffentlich eine schnellere Eingewöhnung geben werden.

Ich bin sehr gespannt!

André Matisic

Dienstag, 12. Mai 2015, 22:16 Uhr

Super Wochenende in Hahn

Nach einem sehr lehrreichen Wochenende bei der DSKM in Wackersdorf, ging es zum Kart-Masters-Auftakt nach Hahn. Bereits in den freien Trainings am Freitag spürte ich den enormen Erfahrungsgewinn meinerseits von der DSKM.
Beim Qualifying am Samstag konnte ich bereits den 6. Gesamtplatz von 50 anderen Fahrern verbuchen.
Die Vorläufe endeten mit zwei fünften Plätzen, wobei wir von einer immer stärkeren Rennpace des BirelART profitierten. Im ersten Finallauf kam ich in den ersten Runden super zurecht und war am Drittplatzierten dran, bis ein Reifenschaden uns den womöglichen Podestplatz zunichte machte. Am Ende fiel ich bis auf Position 18 zurück.

Im Finale waren die Zeichen auf Aufholjagd gesetzt. Ein Startunfall warf mich aber bis ans Ende des Feldes zurück, welcher nach dem Fallen der Zielflagge einen 23. Platz einbrachte.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden, für den Reifenschaden kann keiner etwas und solche Rückschläge gehören dazu. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle beim Solgat-Motorsport-Team und meinem Mechaniker Verdi Geurts, ohne deren ganzen Erfahrung ich nicht an diesem Punkt in der KZ-Klasse stehen würde! Ebenfalls an meine Unterstützer Hacotech und der RSG-Hamburg.

Nun heißt es sich auf Ampfing vorzubereiten, um dort weiterzumachen, wo wir in Hahn aufgehört haben!

André Matisic

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