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Clubnews Mitglieder RSG-Jugend hansa-aktuell
Berichte unserer Mitglieder

Dienstag, 19. August 2014, 08:26 Uhr

Bericht vom DKM-Lauf in Oschersleben (16.-17.08.2014)

Das Wochenende verlief leider nicht perfekt. Am Mittwoch begannen wir bereits mit dem Testen. Alfano unterstützte mich und baute an meinem Kart ein Gaspedal-, einen Bremspedal- und einen Lenkwinkelsensor an.

Umso schneller fanden wir ein gutes Setup und konnten mit älteren Reifen bereits konkurrenzfähige Rundenzeiten fahren. Den Freitag nutzten wir erneut zu diversen Feinabstimmungen, konnten dennoch nicht ein perfektes Kart auf die Strecke bringen. Es fehlten mit älteren Reifen um die sechs Zehntel.
Wir mussten deshalb reagieren und testeten Samstagmorgen das zweite Chassis. Es fühlte sich besser an und bis zum Zeittraining fanden wir eine gut laufende Abstimmung. Das Zeittraining verlief vom Gefühl her nicht schlecht, das Kart fühlte sich mit neuen Reifen super an, dennoch waren es am Ende sechs Zehntel Differenz zum Ersten. Position 29 von 41 sprang hierbei heraus. Diese Differenz verloren wir nicht am Chassis, das war uns allen bewusst.

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Deshalb änderte mein Motortuner Blanken die Steuerzeiten und so ging es im ersten Heat von 19 auf 11. Das Renntempo war nicht verkehrt, es fehlte dennoch noch ein bisschen aus der Kurve. Wir änderten was am Chassis und wieder die Steuerzeiten. Von 20 auf 12 ging es im zweiten Heat. Wir holten das Maximum raus und gingen von Position 14 in das erste Finale.
Hier konnte ich schnell einige Positionen gutmachen. Ich konnte am Ende über Platz neun zufrieden sein, ich hielt immer Anschluss zu den vorderen Plätzen und es gab aufgrund der Gaststarter vor mir 13 Punkte für den 4. Platz.

Im Finale konnte ich zuerst viel Abstand zu meinen Verfolgern gewinnen und hielt den Anschluss zu den Top5. Leider konnte ich deren Tempo nicht mehr mitgehen ab Rennmitte und fuhr bis kurz vor Schluss meine Runden. Am Ende wurde ich noch von einem eingeholt was wieder den neunten Platz ergab. 11 Punkte für den fünften Platz waren am Ende Schadensbegrenzung, da sich das Chassis leider viel schlechter anfühlte, obwohl wir nichts verändert haben. So ähnlich, wie im April bei der x30-Eurochallenge, wo wir dasselbe Chassis genutzt haben.

Wir verloren etwas an Boden in der Gesamtwertung, dennoch blicken wir mit voller Zuversicht zu unseren starken Strecken Kerpen in vier Wochen und Genk!

Motorsportliche Grüße
André Matisic

Meisterschaftsstand DKM nach 6 von 10 Läufen:

1. Martin van Leeuwen (115 Punkte)
2. Jehan Daruvala (97 Punkte)
3. Egor Stupenkov (88 Punkte)
4. André Matisic (70 Punkte)
5. Manuel Valier (52 Punkte)

Montag, 30. Juni 2014, 15:14 Uhr

Bericht vom DKM-Lauf in Wackersdorf (27.-29.06.2014)

Wir nutzten bereits den Mittwoch, um kleinere Probleme aus Ampfing zu finden und testeten motortechnisch so einiges. Dieser Tag gab uns gute Eindrücke. Den Donnerstag verbrachten wir wegen Trainingsverbot für alle eingeschriebenen Fahrer, um die Karts zu richten.

Der Freitag war sehr sonnig und warm. Über den Tag hinweg bekam die Strecke sehr viel Gummi und wir mussten ab der zweiten Sitzung, nachdem wir die Motoren eingefahren haben, unser Kart auf soviel Grip vorbereiten. Dies gelang uns recht gut, kleinere Veränderungen am Chassis wirkten sich sofort aus und so konnten wir wieder einiges erfahren für diesen Tag. In meiner Gruppe gehörte ich zu den schnellsten, zu der anderen Gruppe fehlten konstant 0,5-0,7 Sekunden. Dies war schon enorm, aber der Zeitplan war dieses mal anders wie sonst. Die Gruppen der einzelnen Klassen waren nicht mehr direkt hintereinander eingeteilt und somit war die Strecke bei der anderen Gruppe immer besser. Wir ließen uns aber nicht verwirren.
Der Samstag begann mit der Gruppeneinteilung, ich kam in die erste Gruppe und somit war klar, dass die zweite Gruppe im späteren Zeittraining wesentlich bessere Verhältnisse hat. In meiner Gruppe kam ich auf den 6. Platz mit etwas zu wenig Luftdruck in den Reifen. Gesamt bin ich am Ende wie erwartet weiter zurückgefallen - 18. Platz insgesamt. Somit beide Heats von 12 starten. Hier beendete ich den ersten auf Rang 6 mit schnellster Rundenzeit und den zweiten auf Rang 4 mit zweitschnellster Rundenzeit.
Gesamtplatz 5 für das erste Finale hieß es Samstagabend.
Der Sonntag begann wie erwartet regnerisch. Im warm-up noch kleinere Abstimmungen gemacht und als 5. gewertet, hieß es im ersten Finale über 21 Runden geduld zu beweisen. Ich kam sehr gut zurecht und überholte bis zur Rennmitte drei Konkurrenten. Das Loch auf den ersten war schnell zugefahren, leider fand ich keinen Weg vorbei, da jeder die Kurven eng anfuhr und somit ein faires überholen unmöglich war. Platz 2 am Ende kann sich sehen lassen!
Das zweite Finale lief zuerst schleppend. Ich fiel etwas zurück, konnte aber wieder den zweiten Platz einnehmen und den ersten unter Druck setzen. Ich fand leider wieder keinen Weg vorbei und die anderen schlossen wieder auf bei anhaltendem Regen. Ich war schon wieder fünfter, als sich zwei vor mir leicht behakten und ich dies in der letzten Runde nutzen konnte. Somit Platz drei im Zieleinlauf. Mich überholte der Sieger aber unter Gelbphase und dies meldete ich - er bekam die gerechte 10Sek-Strafe und ich bekam wieder 20 Punkte für den zweiten Platz!

Am Ende waren es sehr wichtige 40 Punkte für die Meisterschaft, dort kletterte ich von 17 auf 4 mit 26 Punkten Rückstand auf den ersten.
Vielen Dank für das Daumen drücken und der Unterstützung in diesem Jahr!

Schöne Grüße
André Matisic

Meisterschaftsstand DKM nach 4 von 10 Läufen:

1. Martijn van Leeuwen (70 Punkte)
2. Egor Stupenkov (57 Punkte)
3. Jehan Daruvala (52 Punkte)
4. André Matisic (46 Punkte)
5. Manuel Valier (43 Punkte)

Montag, 14. Oktober 2013, 20:39 Uhr

André Matisic Meister in der DKM 2013

Nach Stefan Bellof (1980), Michael Schumacher (1987) und Nico Hülkenberg (2003) hat in diesem Jahr André Matisic Deutschlands Kart-Thron erklommen und ist Gewinner der Deutschen Kart Meisterschaft 2013.

Gleich vier Fahrer reisten mit Titelchancen zum Finale der Deutschen Kart Meisterschaft nach Genk. Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team), André Matisic (KKC Racing/PDB Germany), John Norris (Mach1 Motorsport) und Dennis Marschall (TB Motorsport Racing Team) etablierten sich im Saisonverlauf an der Spitze des höchsten deutschen Kartsport-Prädikats und schielten beim Finale auf die Meisterschaft. Schon am Samstag zeichnete sich ab, dass die Entscheidung erst auf den letzten Metern fallen wird. Angeführt wurde das Gesamtklassement von Dorian Bocclacci (Energy Corse s.r.l.). Der Franzose siegte im Zeittraining und in beiden Vorläufen.

Auf nasser Fahrbahn schien der frischgebackene CIK-FIA KZ2 World Cup-Sieger Boccolacci im ersten Finale auf dem Weg zum Laufsieg. Doch dabei hatte er seine Rechnung ohne André Matisic gemacht. Aus der zweiten Startreihe stellte der Hamburger den Anschluss zum Franzosen her und ging kurz vor Rennende an ihm vorbei. Damit feierte er seinen zweiten DKM-Sieg in Folge und schob sich im Meisterschaftskampf auf die Pole-Position. Seine schärfsten Gegner Hannes Janker, John Norris und Dennis Marschall kamen nur als Sechster, Achter und Neunter ins Ziel und büßten dadurch Boden im Titelkampf ein. Die vorderen Ränge wurden gefüllt von Dylan Pereira (DAEMS Racing) auf Rang drei vor Martin Ellegard und Kasper Larsen (beide Keijzer Racing).


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Mit einem Paukenschlag startete das letzte Rennen der Saison. Hannes Janker und Dennis Marschall verloren während des Starts zahlreiche Positionen und konnten nur noch zusehen, wie sich Matisic und Norris an der Spitze breit machten. Beide schnupperten Führungsluft und lieferten sich einen packenden Kampf mit Dorian Boccolacci. John Norris bog als Führender in die letzten Runde ein, doch Boccolacci schaffte den Konter und holte seinen dritten Sieg in der Deutschen Kart Meisterschaft. Hinter den ersten Drei reihten sich Dylan Pereira und Callum Illot (Team Oakes) ein. In der Meisterschaft hatte André Matisic allen Grund zur Freude. Mit einem Sieg und Rang drei sprang er an die Spitze der Gesamtwertung und wurde am Abend als Deutscher Kart Meister geehrt. „Ich versuche gerade alle Emotionen einzufangen. Der Titel ist ein unglaubliches Ergebnis und ich werde bis morgen brauchen, um alles zu realisieren. Es ist unfassbar, dass ich diese hochkarätige Meisterschaft gewonnen habe“, freute sich der Hanseat auf dem Siegerpodium. Ebenfalls zufrieden durfte Hannes Janker sein. Der Junioren Champion aus 2012 spielte bis zum Ende eine große Rolle im Titelkampf und beendet das Jahr als Vizemeister: „Natürlich wollte ich den Meistertitel, mit Platz zwei in meiner Debütsaison bin ich aber auch sehr glücklich.“

Meisterschaftsendstand DKM

1. André Matisic (146 Punkte)
2. Hannes Janker (139 Punkte)
3. John Norris (139 Punkte)
4. Dorian Boccolacci (129 Punkte)
5. Dennis Marschall (110 Punkte)

Freitag, 11. Oktober 2013, 08:45 Uhr

Vorzeitiges Saisonende in der VLN für Marc-Uwe von Niesewand

Der Farmsener Rennfahrer wird bei den letzten beiden Rennen nicht mehr an den Start gehen

Hamburg-Farmsen (FWA) - Bei den letzten beiden Saisonrennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring werden die in der Regel mehr als 20.000 Zuschauer entlang der altehrwürdigen Nordschleife vergeblich auf den Opel Astra OPC von Marc-Uwe von Niesewand warten. Nachdem der Farmsener Rennfahrer nur in zwei der sieben bisher ausgetragenen Veranstaltungen die Zielflagge sah, ansonsten aber sehr oft mit technischen Problemen strandete, zog das Team Auto-Weiland aus Mühlheim bei Frankfurt jetzt die Konsequenzen und sagte die Teilnahme beim DMV 250 Meilen-Rennen am kommenden Wochenende sowie dem Münsterlandpokal in zwei Wochen.

Mit großen Erwartungen war von Niesewand in die Premierensaison des neuen Markenpokals von Opel gestartet. Nach dem er von Teamchef Matthias Weiland im April zu einer Testfahrt eingeladen worden war und dort sein Können unter Beweis gestellt hatte, ersetzte Marc-Uwe bereits ab dem zweiten Lauf die bisherige Fahrerin und teilte sich den ca. 300 PS starken Tourenwagen aus Rüsselsheim mit den beiden Stammpiloten Guido Wirtz (Köln) und Christopher Rink (Frankfurt). Doch beim ACAS H&R Cup kam nach 20 Runden das vorzeitige Aus und auch bei zwei weiteren Rennen sah von Niesewand aufgrund von technischen Problemen nicht die Zielflagge. Negativer Saisonhöhepunkt war ein spektakulärer Unfall, bei dem der 30-jährige Norddeutsche durch den Verbremser eines Konkurrenten aus dem Rennen gerissen und das Auto erheblich beschädigt wurde.

"Nach meinem Meistertitel im Renault Clio Cup 2012 hatte ich mich riesig darauf gefreut, in diesem Jahr mit dem fast 100 PS stärkeren Opel auf meiner Lieblingsstrecke, der Nürburgring-Nordschleife, an den Start zu gehen", so der Sohn des bekannten Rennfahrers und 24-Stunden-Rekordstarters Uwe Reich. "Leider ist es meinen Teamkollegen und mir das gesamte Jahr über so gut wie nie gelungen, unseren Speed auf der Strecke auch in zählbare Ergebnisse umzuwandeln." Lediglich beim Saisonhöhepunkt, dem ADAC Ruhr-Pokal-Rennen über die Distanz von sechs Stunden, schafften Wirtz, Rink und von Niesewand als Dritte den Sprung auf das Siegerpodest. Nachdem das Team in den beiden folgenden Rennen jedoch erneut ausfiel und bei der Punktevergabe leer ausging, beschloss man gemeinsam, den rot-weißen Opel Astra mit der Startnummer 361 in diesem Jahr nicht mehr einzusetzen.

"Der Opel Astra OPC Cup ist eine tolle Sache. Das zeigt schon alleine die Tatsache, dass er sich mit teilweise mehr als 20 Startern auf Anhieb zu einer der teilnehmerstärksten Klassen in der VLN entwickelt hat. Leider hatten wir genau wie viele andere Teilnehmer, die aus anderen Klassen umgestiegen sind, einige Probleme damit, unsere Fahrweise auf den sehr seriennahen Tourenwagen umzustellen, denn den darf man eben nicht so hart rannehmen wie ein reinrassiges Rennauto", macht das Mitglied der RSG Hamburg den Versuch einer Erklärung. "Letztendlich musste das Team aber in erster Linie erkennen, dass man in diesem Jahr nach den zahlreichen technisch bedingten Ausfällen die selbst gesteckten Ziele nicht mehr erreichen konnte und hat daraus die einzig logische Konsequenz gezogen."

Matthias Weiland wird sich nun für den Rest der Saison voll auf den Einsatz seines Carrera 911 in der Porsche Cup-Klasse der Langstreckenmeisterschaft konzentrieren, während von Niesewand die nächsten Wochen dazu nutzt, um in aller Ruhe verschiedene Möglichkeiten für die Fortsetzung seiner bisher erfolgreichen Karriere im Automobilsport zu sondieren. Nach seinem vielversprechenden Test im Porsche Carrera Cup am Anfang des Jahres wäre der Umstieg in den Zuffenhausener Sportwagen für den Lufthansa-Projektingenieur natürlich ein Traum. Doch der ließe sich für Marc-Uwe budgetbedingt nur mit der großzügigen Unterstützung von Sponsoren realisieren. Wie es für von Niesewand weitergeht, bleibt also zunächst abzuwarten.

Text: F. Wagner - Pitwall Media Office

Dienstag, 27. August 2013, 21:06 Uhr

Endlich wieder ein Podiumsplatz für Marc-Uwe von Niesewand

Beim fünften Lauf der VLN platzte der Knoten - Von Startplatz neun bis aufs Treppchen

Der Saisonhöhepunkt der diesjährigen VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring war zugleich auch das bisherige Highlight des Rennfahrers Marc-Uwe von Niesewand. Beim ADAC Ruhrpokal-Rennen, welches als einzige Veranstaltung im Kalender der beliebten Breitensportserie über sechs anstatt vier Stunden ausgetragen wird, zeigten der Farmsener Motorsportler sowie seine beiden Teamkollegen Guido Wirtz (Köln) und Christopher Rink (Frankfurt) eine beeindruckende Aufholjagd, welche am Ende mit Rang drei belohnt wurde. Damit holte die neu formierte Mannschaft im fünften Rennen endlich ihren ersten Podiumsplatz.

Nach dem Zeittraining auf der 24,358 km langen Kombination aus Sprintstrecke und Nordschleife hatte es noch so ausgesehen, als müssten sich von Niesewand und seine Partner einmal mehr der teilweise wesentlich erfahreneren Konkurrenz geschlagen geben. Nach fünf gefahrenen Runden wurden 9:35,154 Minuten als Bestzeit des Teams Auto-Weiland notiert, was lediglich für die neunte Startposition im Feld der Opel Astra OPC Cup-Fahrzeuge reichte. Auf den schnellsten Mitbewerber fehlten dem Trio fast zehn Sekunden. "Wir haben einfach keine perfekte Qualifikationsrunde hinbekommen", ärgerte sich das Mitglied der RSG Hamburg hinterher. "Zu Beginn war sehr viel Verkehr auf der Strecke und später bremste uns dann eine lange Ölspur. Erst ganz zum Schluss konnten wir dann noch einmal angreifen, aber für einen besseren Startplatz hat die Zeit leider nicht mehr gereicht."

Bereits in den ersten Stunden des Rennens spielte die Mannschaft rund um den Mühlheimer Teamchef Matthias Weiland dann aber ihre Stärke aus und machte mit konstant schnellen Runden einen Platz nach dem anderen gut. Auf Rang sechs liegend, übergab Startfahrer Guido Wirtz den ca. 300 PS starken Astra Turbo an Marc-Uwe von Niesewand und dem 30-jährigen Lufthansa-Projektingenieur gelang es, in seinem Stint sogar bis an die dritte Stelle vorzufahren, die Christopher Rink schließlich trotz widriger Witterungsverhältnisse bis ins Ziel verteidigte.

"Vielleicht wäre heute sogar noch etwas mehr drin gewesen, aber bei einem Überholversuch kollidierten wir mit dem Zweitplatzierten und beschädigten dabei eine Felge", erklärte von Niesewand nach der Siegerehrung. "Außerdem machte der einsetzende Regen den Eifelkurs zu einer reinen Rutschpartie für unser mit Slicks bereiftes Auto. Deshalb haben wir uns am Ende alle riesig über die Podiumsplatzierung gefreut."

Text: F. Wagner / Pitwall Media Office

Montag, 19. August 2013, 21:36 Uhr

DKM: Vier Meisterschaftsanwärter vor dem Finale

So spannend war eine DKM-Saison schon lange nicht mehr. Vor dem Finale in Genk haben mit Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team), André Matisic (KKC Racing/PDB-Germany), John Norris (Mach1 Motorsport) und Dennis Marschall (TB Motorsport Racing Team) gleich vier Fahrer Titelchancen. Dabei sah es am Samstag noch nach einem dominanten Durchmarsch von Hannes Janker aus. Der amtierende Junioren-Champion ließ seiner Konkurrenz keine Chance und enteilte in den Heats mit Vollgas an der Spitze. „Gerade gibt es keinen Grund zum Meckern. Ich habe in beiden Vorläufen das Tempo vorgegeben und am Ende sogar meine Reifen geschont. Jetzt drücke ich die Daumen, dass es morgen nicht regnet“, Janker gespannt.

Der Wettergott schien die Gebete des Franken aber nicht erhört zu haben. Auf nasser Fahrbahn musste er im ersten Finale die Zügel an seine Konkurrenz abgeben. In der ersten Rennhälfte sah alles nach einem Sieg für Kim Oomen (Keijzer Racing) aus. Die schnelle Niederländerin führte die Meute an und setzte sich sogar leicht vom Feld ab. Doch zur Halbzeit brach ihre Performance ein und sie musste John Norris passieren lassen. Der Meisterschaftszweite legte mächtig zu und baute auf abtrocknender Strecke seine Position bis zum Fallen der Zielflagge aus. „Ich habe mich wohl gefühlt und konnte ein gutes Rennen fahren“, fasste der Ire zusammen. Ebenfalls gut gerüstet war André Matisic: Nach viel Pech am Samstag, meldete er sich eindrucksvoll zurück und landete als Zweiter auf dem Siegerpodium. Komplettiert wurde dieses von Dennis Marschall als Dritter. Hinter dem vierten Kasper Larsen (Keijzer Racing) zeigte Denis Bulatov (RED Racing) eine tolle Aufholjagd, er verbesserte sich von Rang 16 auf Platz fünf. Wenig Freude hatte indessen Hannes Janker, nach seinen Siegen am Samstag reichte es diesmal nur zu Position elf.

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Aufregend begann das letzte Rennen des Wochenendes. Pole-Setter John Norris wurde schon in der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt und musste aufgeben. Seinen ersten Saisonsieg fuhr hingegen André Matisic ein. Schon vor dem Start wusste der Hamburger, dass er das Zeug dazu hat und hielt in spannenden 19 Rennrunden seinen direkten Verfolger Dorian Boccolacci (Energy Corse) in Schach. „Während des Starts habe ich erst Postionen eingebüßt, danach lief es aber richtig gut. Die Führungsarbeit war trotzdem nicht einfach, mit Dorian hing mir ein starker Gegner im Nacken“, resümierte Matisic sein Rennen. Auch hinter den Beiden war das letzte Wörtchen erst mit dem Überqueren des Zielstriches gesprochen. Dylan Pereira (DAMES Racing) rangierte über weite Strecken auf einem sicheren Platz, doch zu Ende schloss Hannes Janker auf und versuchte noch den Sprung auf das Podium zu schaffen. Letztendlich behielt aber Dylan Pereira aus Luxemburg die Oberhand und wurde Dritter. Ein beeindruckendes Rennen fuhr die Fünfte Kim Oomen. Nach ihrem Ausrutscher im ersten Durchgang, zeigte sie nun der männlichen Konkurrenz wo es lang geht und sah die Zielflagge als Fünfte.

Meisterschaftsstand nach Hahn:

1. Hannes Janker (134 Punkte)
2. André Matisic (126 Punkte)
3. John Norris (119 Punkte)
4. Dennis Marschall (101 Punkte)
5. Dorian Boccolacci (82 Punkte)

In acht Wochen (11.-13.10.) startet die Deutsche Kart Meisterschaft in ihr Finale. Im belgischen Genk geht es um die letzten Meistertitel. Nach tollem Kartsport im Hunsrück, dürfen sich die Fans auch beim Finale der Saison 2013 auf aufregende Rennen freuen.


Quelle: kart-dm.de

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