HOME    NEWS    TERMINE    TRAINING    RSG-HANSA-RING    TT-CIRCUIT    BÖRDESPRINT    WEBCAMS    FOTOS    JUGENDGRUPPE
Clubnews Mitglieder RSG-Jugend hansa-aktuell
Berichte unserer Mitglieder

Mittwoch, 24. Juli 2013, 06:45 Uhr

Ausfall nach Unfall beim 4. Lauf der VLN

Unverschuldeter Unfall riss den Farmsener Opel-Piloten schon früh aus dem Langstreckenrennen

Hamburg-Farmsen / Nürburg (FWA) - Der Einschlag war heftig und der Knall weithin zu hören, als der schwarze BMW Z4 am Ende der Start-Ziel-Geraden auf das rechte Hinterrad des Weiland-Opel Astra OPC krachte. Marc-Uwe von Niesewand, der als Startfahrer zu diesem Zeitpunkt hinter dem Steuer des ca. 300 PS starken Tourenwagen Platz genommen hatte, blieb nicht der Hauch einer Chance, den Unfall zu vermeiden und so fand das auf eine Distanz von vier Stunden angesetzte ADAC Reinoldus-Rennen für den Farmsener Rennfahrer bereits nach rund 20 Minuten ein vorzeitiges Ende.

Der frühe Ausfall war für von Niesewand und sein Team um so ärgerlicher, als man im Zeittraining am Samstag Morgen mit einer Zeit von 9:35,252 Minuten die siebtschnellste Zeit gefahren war und sich in der Cup-Klasse eine sehr gute Ausgangsposition für den vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft erarbeitet hatte. "Wir haben nach dem letzten Rennen einige grundlegende Änderungen am Fahrwerk unseres Opel Astra durchgeführt, die sich sehr positiv ausgewirkt haben", berichtete Marc-Uwe nach dem 90-minütigen Qualifying.

Kurz vor der Einnahme der Startpositionen gab es plötzlich noch einmal große Aufregung, denn der Opel mit der Startnummer 361 wurde wegen angeblichem Überholen unter gelben Flaggen bis auf die 12. Position zurückversetzt. Der Teamchef machte sich daraufhin sofort auf den Weg zu den Sportkommissaren und konnte beweisen, dass man lediglich an einem defekten Fahrzeug vorbeigefahren sei. Die Strafe wurde daraufhin zurückgezogen, doch die Organisatoren schafften es in der Kürze der Zeit nicht mehr, die Startaufstellung zu ändern, so dass der Weiland-Astra trotzdem von Platz zwölf ins Rennen gehen musste.

Als der Rennleiter pünktlich um 12:00 Uhr mittags die ca. 180 Fahrzeuge auf die 24,358 km lange Kombination aus Grand Prix-Kurs und Nordschleife des Nürburgrings schickte, gelang von Niesewand ein hervorragender Start, der das Mitglied der RSG Hamburg sehr schnell den Anschluss an die vor ihm fahrenden Konkurrenten finden ließ. "Die ersten beiden Runden liefen sehr gut. Ich konnte trotz einer Gelbphase gleich zu Beginn eine Zeit von 9:37 Minuten fahren, vier meiner Konkurrenten überholen und mich bis auf Rang acht verbessern. Auf der langen Geraden der Döttinger Höhe hatte ich bereits die drei auf den Plätzen fünf bis sieben fahrenden Autos beinahe eingeholt. Doch dann kam für mich eingangs der dritten Runde in der Mercedes-Arena völlig unerwartet der Einschlag, der mich aus dem Rennen riss. Der Fahrer des BMW Z4 hat sich zwar sofort bei mir entschuldigt, aber der Ausfall ist trotzdem sehr ärgerlich. Ich kam super zurecht und hatte mich auf einen schönen Acht-Runden-Turn auf meiner Lieblingsrennstrecke gefreut."

Bis zum nächsten Lauf der VLN am 24. August hat das Team nun knapp fünf Wochen Zeit, um den Tourenwagen wieder neu aufzubauen. Dann steht mit ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, welches über eine Distanz von sechs Stunden geht, der Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Die Ziele von Marc-Uwe von Niesewand sind für den Rest des Jahres klar gesteckt: "Nachdem wir nun schon zwei Mal ausgefallen sind, ist die Meisterschaft für uns kein Thema mehr", so der Lufthansa-Projektingenieur. "Wir wollen uns aber weiter steigern, gute Einzelergebnisse herausfahren und mit etwas Glück vielleicht auch noch die eine oder andere Podiumsplatzierung erreichen."

Trotz der bisher wenigen, zählbaren Ergebnisse zog der Norddeutsche kurz vor der Saisonhalbzeit ein positives Fazit: "Ich hatte am Anfang etwas Probleme, meinen Fahrstil an das Auto anzupassen und leider bremste uns auch der eine oder andere Defekt. Aber inzwischen geht es spürbar vorwärts und ich freue mich schon richtig auf die nächsten Rennen."

Montag, 20. Mai 2013, 23:16 Uhr

Podiumsplatz für Marc-Uwe von Niesewand auf der Nordschleife

Dem Farmsener Rennfahrer gelang im Rennen des Renault Clio Cup Bohemia ein toller Gastauftritt

Hamburg-Farmsen / Nürburg (FWA) - Es war so als wäre er nie weg gewesen! Nachdem Marc-Uwe von Niesewand im vergangenen Jahr die Meisterschaft im Renault Clio Cup Bohemia gewonnen hatte, entschloss sich der 30-jährige Motorsportler aus Farmsen im letzten Winter, neben seinen neuen Karriereplänen nur noch sporadisch die ehemaligen Kollegen des französischen Markenpokals zu besuchen. Doch obwohl er mehr als ein halbes Jahr lang nicht mehr in seinem ca. 210 PS starken Renault Sport Clio RS III gesessen hatte, gehörte er auf seiner Lieblingsstrecke, der Nürburgring-Nordschleife, in allen Trainingssitzungen zu den schnellsten Piloten und musste sich im Rennen als Zweitplatzierter am Ende nur ganz knapp geschlagen geben.

[image]

Vier verschiedene Sieger hatte der diesjährige Renault Clio Cup Bohemia in den vorangegangenen vier Rennen in Hockenheim sowie auf dem Slovakiaring bisher erlebt und nur all zu gerne wollte sich Marc-Uwe von Niesewand auf dem Nürburgring als fünfter Fahrer auf die oberste Stufe des Siegertreppchens stellen. In 2012 hatte er hier bei dem Vier-Runden-Rennen auf der Kombination aus Grand Prix-Kurs und Nordschleife im Rahmen der "24 Stunden" einen souveränen Sieg gefeiert. Deshalb lag für das Mitglied der RSG Hamburg nichts näher, als auch in diesem Jahr die mit 25,378 km längste und zugleich anspruchsvollste Rennstrecke der Welt als Ort für ein kurzfristiges Comeback auszuwählen.

Zu Beginn der Veranstaltung waren die äußeren Bedingungen für die Renault-Piloten zunächst alles andere als optimal, denn der regennasse und rutschige Asphalt des Eifelkurses machte die Zeitenjagd zu einer extrem risikoreichen Angelegenheit und verlangte den Teilnehmern höchste Fahrzeugbeherrschung ab. Bis zum Zeittraining trocknete es jedoch ab und von Niesewand konnte sich mit einer fast perfekten Runde für die erste Startreihe qualifizieren. "Mein Qualifying lief sehr gut. Ich war bis eine Minute vor Schluss auf Platz eins und erst in allerletzter Sekunde ist mein letztjähriger Teamkollege Dino Calcum noch 0,7 Sekunden schneller gewesen. Startreihe eins ist dennoch super, denn schließlich saß ich fast acht Monate nicht mehr im Clio, während die anderen schon zwei Rennwochenenden hinter sich haben", fasste der Lufthansa-Projektingenieur seine Leistung hinterher zusammen.

Als am Sonntag das Rennen mit einem "fliegenden" Start freigegeben wurde, gewann von Niesewand den Sprint hinunter zur Mercedes-Arena, konnte sich an die Spitze des Feldes setzen und in der Folge gleich vier bis fünf Sekunden von seinen Verfolgern absetzen. Doch die profitierten vor allem auf der langen Geraden entlang der Döttinger Höhe vom gegenseitigen Windschatten und fuhren die Lücke wieder zu. So zeichnete sich bereits zu Beginn der letzten Runde ein Herzschlag-Finale zwischen von Niesewand, Calcum und dem Schweizer Stefano Comini ab, an dessen Ende Marc-Uwe sich zwar dem Eidgenossen ganz knapp geschlagen geben musste, aber mit mehr als sieben Sekunden vor Calcum ungefährdet als Zweiter über den Zielstrich fuhr.

"Ich habe wohl am Anfang etwas zu sehr gepusht, deshalb haben gegen Rennmitte meine Vorderreifen abgebaut. Ab der zweiten Runde begann mein Auto ziemlich stark zu untersteuern, so dass ich meinen Vorsprung nicht halten konnte", sagte der Norddeutsche nach dem Rennen. "Bei dem Dreikampf um den Sieg hätte ich mich am Schluss nur mit einer sehr harten Fahrweise durchsetzen können, aber ich zog es vor, mich zurückzuhalten, da die anderen ja schließlich in diesem Jahr um die Meisterschaft fahren. Für mich war das auf jeden Fall ein tolles Wochenende, denn ich konnte auf Anhieb wieder vorne mit dabei sein und gleich aufs Podium fahren!"

Text: F. Wagner / Pitwall Media Office

Freitag, 10. Mai 2013, 20:25 Uhr

Marc-Uwe startet im Rahmenrennen des 24h-Rennens

Bei allen bisher ausgetragenen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war Uwe Reich stets am Start - zweifellos ein Rekord für die Ewigkeit. Doch bei der 41. Auflage des Langstreckenklassikers muss der bereits 72-jährige Routinier zuschauen, denn ein eingeklemmter Nerv verursacht solche Probleme mit Bein und Rücken, dass man dem Rennfahrer dringend von einem Start auf der ca. 25 km langen und sehr anspruchsvollen Berg- und Tal-Bahn in der Eifel abriet.

"Natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass ich diesmal nicht bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring mitfahren kann", erklärt der gebürtige Braunschweiger. "Aber ich folge dem ärztlichen Rat, denn alles andere wäre unvernünftig. Meine Physiotherapeutin hat goldene Hände und ich bin sicher, dass sie mich bis in ein paar Wochen wieder fit bekommt. Ich werde in diesem Jahr auf jeden Fall noch einige Kurzstreckenrennen fahren und freue mich schon darauf, der zum Teil wesentlich jüngeren Konkurrenz zu zeigen, dass man auch mit über 70 Jahren noch richtig schnell Auto fahren kann!"

So hält Reich's Sohn Marc-Uwe von Niesewand am kommenden Pfingstwochenende die Familienfahnen hoch.

[image]

Der 30-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur aus Farmsen hat im vergangenen Jahr den Renault Clio Cup Bohemia gewonnen und bereitet zur Zeit gerade den nächsten Schritt in seiner Rennfahrerkarriere vor. Dennoch lässt das Mitglied der RSG Hamburg es sich nicht nehmen, mit der begehrten Startnummer eins auf seiner Lieblingsstrecke, der legendären Nordschleife des Nürburgrings, anzutreten.

"Nachdem ich im Renault Clio Cup im vergangenen Jahr den Gesamtsieg geholt habe, hätte es für mich keinen Sinn gemacht, noch ein weitere komplette Saison in der Serie zu bestreiten. Aber die Chance, in der berühmt-berüchtigten grünen Hölle anzutreten, lasse ich mir nicht entgehen", so der schnelle Hamburger Tourenwagen-Pilot.

Aufgrund des engen Zeitplans werden die mehr als 30 Clios ihr Vier-Runden-Rennen zusammen mit der Mini Trophy bestreiten, die jedoch zeitversetzt auf die Kombination aus Grand Prix-Kurs und Nordschleife geht. Das Zeittraining findet am Samstag um 9:00 Uhr statt, das Rennen wird am Pfingstsonntag um 09:45 Uhr gestartet.

Text und Foto: F. Wagner / Pitwall Media Office

Sonntag, 05. Mai 2013, 20:58 Uhr

Platz 2 und 7 für André Matisic in Wackersdorf

Nach einem etwas unglücklichen Start von der Poleposition gestartet, konnte sich André im 1. Rennen der DKM in Wackersdorf von Platz 7 sensationell wieder bis auf Rang 2 nach vorne kämpfen. Damit stand er im ersten Rennen mehr als verdient auf dem Podium.

[image]

Auch im 2. Rennen verlief der Start, bzw. die erste Kurve nicht ganz optimal und nachdem ein Gaststarter André, auf Platz 3 liegend, auch noch beim Überholen auf die Wiese zwang, fand er sich auf Platz 10 wieder. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch arbeitete er sich jedoch noch bis auf Platz 7 vor und findet sich nach diesem Wochenende auf Gesamtrang 4 der Deutschen Kart Meisterschaft 2013 wieder.

Die nächste Veranstaltung findet vom 12.-14. Juli in Kerpen statt.

Freitag, 26. April 2013, 23:00 Uhr

Start bei der VLN am Nürburgring

Marc-Uwe von Niesewand geht am 27.04. im Astra GTC bei der VLN am Nürburgring an den Start. Wir drücken die Daumen!

Unverhofft kommt oft:
Kurzfristig hat sich ergeben, dass ich am kommenden Wochenende im zweiten Rennen des Opel Astra OPC Cup im Weiland Racing Team an den Start gehe! Das Ganze findet im Rahmen der VLN statt und ich freue mich sehr darauf, denn das erste Rennen hat schon gezeigt, dass es heiß her geht. Ein Markenpokal mit fast 20 Autos auf der Nordschleife – was will man mehr?
Sport1 zeigt eine 30-minütige Highlight-Sendung am Samstag, den 5. Mai.

Marc-Uwe von Niesewand

Dienstag, 16. April 2013, 20:46 Uhr

Gelungener Einstand in die DKM-Saison 2013

Der Franzose und Junior Driver des Lotus Formel 1 Teams Dorian Boccolacci (Engery Corse s.r.l.) feierte einen perfekten Einstand in der Deutschen Kart Meisterschaft. Erstmalig im höchsten Deutschen Kartsportprädikat am Start, fuhr er im Zeittraining die Bestzeit und ließ später auch zwei Vorlaufsiege folgen. Damit stand er im ersten Rennen am Sonntag ganz vorne in der Startaufstellung. Hinter ihm etablierten sich André Matisic (KKC-Racing / RSG-Hamburg), Viktor Compere (VDK Racing Team), Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team) und Kim Oomen (Keijzer Racing) unter den ersten Fünf.

Auch im ersten Finale am Sonntag war gegen Dorrian Boccolacci kein Kraut gewachsen. Der junge Franzose ließ sich von den Kämpfen seiner Verfolger nicht beeindrucken und fuhr einen deutlichen Vorsprung heraus. Heiß her ging es indessen bei der Vergabe um Rang zwei. Bis zum Fallen der Zielflagge rechneten sich gleich fünf Fahrer Chancen auf den Platz hinter Sieger Boccolacci aus. Sich durchsetzen konnte letztlich der amtierende Vize-Champion John Norris (Mach1 Motorsport) vor Victore Compere, Kim Oomen und André Matisic, der damit erneut der erfolgreichste Deutsche war.

[image]

Wie schon im Rennen am Morgen, ließ Boccolacci auch im zweiten Lauf seinen Verfolgern keine Chance und brachte einen blitzsauberen Doppelsieg nach Hause. Die Show des Rennens lieferte jedoch Hannes Janker. Aus der siebten Position gestartet, kämpfte er sich nach vorne und schaffte das Kunststück, hinter Boccolacci, auf Rang zwei zu landen. „Nach Freitag habe ich damit nicht gerechnet. In Zusammenarbeit mit meinem Team konnten wir uns aber immer weiter annähern und nun bin ich Zweiter“, strahlte er nach der Siegerehrung.

In den letzten Runden wurde es auch noch einmal in der Vergabe um Rang drei spannend. Ähnlich wie Janker, nutzte auch die schnelle Niederländerin Kim Oomen ein Tief des vor ihr fahrenden Victor Compere und schaffte noch den Sprung auf das Siegertreppchen. Ebenfalls in den Pokalrängen landete André Matisic (RSG-Hamburg) gefolgt von Francois Becamel, John Norris, Simon Mirguet (Daems Racing Team), Rick Nadin und dem Finnen Valteri Semi (Ward Racing.)

Quelle: kart-dm.de

« 1 4 5 6 7 8 9 10 »  

* * *
 Webcam:
RSG-Hansa-Ring
 Soziale Netzwerke:
Facebook Twitter
Instagram Youtube
 Unsere Partner:
ADAC-Hansa
TT-Circuit Assen
TT-Circuit Assen
DSK
racing-photography.com
ACI
Kartbahn Lüneburg
FSZ
© 2018 RSG-Hamburg e.V. im ADAC, Elbblick 60, 21435 StelleImpressum | Kontakt