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Berichte unserer Mitglieder

Samstag, 04. Mai 2019, 08:50 Uhr

Lukas Thiele erreicht Platz 3 beim 3. VLN-Lauf

Nach einem spektakulären Rennen erreichte der Bergedorfer Lukas Thiele mit seinem Team FEV Racing aus Aachen den Platz 3 in der TCR Klasse.

Nachdem das 2. VLN Rennen Anfang April nach Schneefall abgebrochen wurde ging es dieses Wochenende beim 3. VLN Lauf mit Starkregen weiter.
Glück im Unglück hatte Thiele mit seinem Team. Nach langer Führung auf Platz 2 passierte es nach 3 Stunden bei dem 4 Stunden Rennen.
Die Strecke wurde trockener und das Fahren mit Regenreifen wurde immer schwieriger.
Im Metzgesfeld drehte sich das TCR-Auto, im Zweikampf plötzlich auf der Strecke, kam ab aber zum Glück vor der Leitplanke zum Stehen. Doch leider musste der Platz 2 dadurch abgegeben werden.
Das Rennen wurde trotzdem mit einem hart umkämpften Platz 3 beendet.

Das nächste der 9 Rennläufe wird für den Hamburger und sein Team das legendäre 24 Std.-Rennen auf dem Nürburgring mit Nordschleife am 22./23.06. sein.

Freitag, 29. März 2019, 21:31 Uhr

Erfolgreicher Saisonauftakt für Lukas Thiele in der VLN

Für Lukas Thiele begann die Tourenwagen Rennsaison gleich mit einem sehr guten 5. Platz in seiner Fahrzeugklassen, der TCR-Klasseund 46 / 171 Startern, beim VLN-Rennen auf dem Nürburgring.

Auch dort startete an diesem Wochenende die Rennsaison 2019, wo der Bergedorfer wie letztes Jahr startet. Doch vorher musste viel Geduld bei den Teams aufgebracht werden. Auf Grund von Nebel hat die Rennleitung das mit über 150 Fahrzeugen besetzte Feld auf der gefährlichsten Rennstrecke der Welt vorerst nicht freigegeben. Erst mit 3,5 h Verspätung wurden die GT-Fahrzeuge und Tourenwagen auf die Strecke gelassen. Somit wurde auch die Renndistanz von 4h auf 3h verringert. Thiele startet dieses Jahr bei dem Team FEV Racing aus Aachen.

Hier teilt er sich das Cockpit mit Martin Pischinger. (Ab VLN 2 auch wieder Benedikt Gendken mit dabei) Thiele hatte das Fahrzeug auf Platz 3 an seinen Teamkollegen übergeben. Doch durch einen Rempler landete das Team am Ende auf Platz 5.

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Mit über 250 km/h rasen die Boliden über die Strecke. Thiele „.... die Strecke ist wie ein Nadelöhr, man muss die Kurven genau anfahren, sonst landet man in der Leitplanke, die verzeiht nichts oder auf den letzten Platz, Kiesbett gibt es fast nicht...“.

Neben der VLN-Serie mit 9 Rennen startet Thiele auch bei dem legendären 24Std-Rennen, dieses findet im Juni statt.


Thiele ist auch für den ehemaligen DTM-Fahrer van Ommen tätig. Dort ist er u.a. Instruktor und zeigt „Fahranfängern“, wie man auf der Rennstrecke die Ideallinie findet und fährt.

Samstag, 19. Mai 2018, 11:41 Uhr

Bericht von Lukas Thiele vom 24h-Rennen 2018

Ein ereignisreiches Rennwochenende des legendären ADAC 24h Rennen am Nürburgring ging mit Höhen und Tiefen zu Ende. Das Pech hatte Lukas mit seinen Copiloten Ilkka Kariste (FIN), Jens Wulf (D) und Roger Vögeli (CH) bei seinem ersten 24h Rennen verfolgt. Doch zuvor wurden einige ausgewählte Teams, darunter auch das gesamte Team Lubner Motorsport um Lukas Thiele, am Mittwoch bei den Adenau Racing Days auf der Bühne vor fantastischem Publikum offiziell vorgestellt. Beim freien Training am Donnerstag und Freitag wurde der TCR Astra von den Mechanikern und Fahrern dann optimal für die Distanz von 24h eingestellt.
Das Qualifying war geprägt von "Code 60" Phasen, wodurch nur eine schnelle Runde gefahren werden konnte. So stellte Lukas den Opel Astra TCR am Ende des Qualifyings auf Platz 8 seiner Klasse und im gesamten Starterfeld auf Platz 94 ab.

Von seinem Team wurde Lukas, der Jüngste auf diesem Auto, als Startfahrer festgelegt und bekam somit die ehrenvolle Aufgabe, das Rennen als erster auf diesem Auto in einem Starterfeld von über 140 Fahrzeugen, am Samstag um 15:30 starten zu dürfen.
Sein erster Start in einem 24h-Stunden Rennen seiner Karriere verlief ohne Zwischenfälle: "Ich konnte problemlos mit der Konkurrenz mithalten und direkt zu Beginn einige Plätze gut machen". Nach 7 Runden und einer Fahrzeit von ca. 64 Minuten hat Lukas beim ersten Boxenstop das Cockpit an seinen Copilot Jens Wulf übergeben. Leider wurde nach ca. 7 Stunden Renndistanz der TCR Astra von einem Kontrahenten in einen Unfall am Hoheneichen verwickelt, wobei das Auto an der Front beschädigt wurde. Das Team von Lubner Motorsport konnte zum Glück den Schaden nach 2 Stunden reparieren.

So ging der TCR Astra dann wieder in die Nacht auf die Nordschleife. Dann der große Schreck: nach 12 Stunden Renndistanz fing der Motor Feuer. Ursache war ein durch den Unfall verursachter Riss im Getriebe. Auslaufendes Öl hat sich daraus entzündet. Durch die eingebaute Feuerlöschanlage konnte das Feuer gelöscht werden, sein Copilot unbeschadet aussteigen und der TCR Astra geborgen werden.

Nur konnte leider keine Reparatur mehr durchgeführt werden. Das Fahrzeug musste letztendlich mit Motorschaden abgestellt werden. "Trotz des Ausscheidens aus dem Rennen war es ein tolles Ereignis und Erfahrung dort starten zu dürfen, vor allem das Fahren in der Nacht und die fantastische Kulisse mit den Fans an der Strecke ist unbeschreiblich..."

Von den insgesamt 147 gestarteten Fahrzeugen kamen nach 24h 106 Autos ins Ziel, bei weit über 210.000 Fans, die das größte Ereignis am Nürburgring mit verfolgten.

Für Lukas war dies auf dem Opel Astra TCR vorerst der letzte Start. Ab dem nächsten VLN-Lauf, der in 6 Wochen auf der Nordschleife startet, wird dann der neue Lada Vesta TCR vorgestellt, auf dem Lukas dann die letzten 7 VLN-Rennen starten wird.

Mittwoch, 31. Mai 2017, 17:44 Uhr

Erfolgreiches Wochenende in Kerpen (DSKM)

Am vergangenen Wochenende stand der zweite Lauf zur DSKM in Kerpen auf dem Programm.
Wir waren bereits das Wochenende davor zum Training in Kerpen. So konnten wir auf Anhieb am Freitag in den Top5 fahren. Das Wochenende wurde sehr heiß.
Solche Grip-Bedingungen hatte ich noch nie, das Gummi lag förmlich wie eine Decke in manchen Kurven auf dem Asphalt.
Das Qualifying verlief super. Da ich in der zweiten Gruppe startete, wusste ich, welche Zeit ich schlagen musste. Nach meiner schnellen Runde kam leider keine Verbesserung, sodass ich gesamt auf Platz 2 mit 0,03 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position landete.Für die Vorläufe hieß es Startposition 1 und 2.
In diesen hatten wir noch etwas probiert, da immer mehr Gummi auf die Strecke kam. Mit Platz 4 und 5 waren wir dennoch einigermaßen zufrieden. Dies bedeutete Startposition 5 für das Prefinale am Sonntag.
Es begann bewölkt und ein wenig kühler. Ich konnte vorerst meine Position behaupten, bis ich zwei kleine Fehler machte und mich nach einem längeren Rennabbruch beim Fallen der Zielflagge auf Position 6 wiederfand.Es wäre noch etwas mehr drin gewesen.
Dennoch musste jetzt im Finale angegriffen werden. Am Start konnte ich bereits einen Platz gutmachen. In den weiteren Runden konnte ich mit Übersicht einige Fehler nutzen und fand mich auf einmal auf Platz 2 wieder.
Step by step konnte ich dem Leader näher kommen, bis ein Rennabbruch 6 Runden vor Schluss uns alle bremste. Nach kurzer Zeit wurde mit zwei Runden unter "Slow" neugestartet. Wir alle fuhren ein wenig defensiver. Nach hinten war zum Glück genügend Abstand, sodass ich ungefährdet einen super 2. Platz einfahren konnte.
Wir waren natürlich happy, dass das Wochenende so endete, wie es unsere Performance auch zeigte!
Alles hat perfekt harmoniert und ich bin stolz auf mein Team und das Material!

Ich freue mich schon auf die weiteren Rennen und hoffe, meinen derzeit 5. Platz in der Gesamtwertung weiter zu verbessern können!

Besten Dank für alles!

Sonntag, 09. Oktober 2016, 14:15 Uhr

Reich und von Niesewand auch im Finale flott unterwegs

Schnellste Rennrunde für das Hamburger Vater-Sohn-Team im Rennen der Youngtimer-Trophy

Wetterkapriolen beherrschten das Renngeschehen beim RGB-Saisonfinale auf dem Nürburgring, doch Marc-Uwe von Niesewand und sein Vater Uwe Reich ließen sich auch von den schwierigen Pistenverhältnissen bei regennassem Asphalt nicht aus der Ruhe bringen. Beim siebten Lauf der Youngtimer Trophy spielte vor allem der bereits 76-jährige Senior seine ganze Erfahrung aus und fuhr einen starken ersten Stint. Nach dem Fahrerwechsel pflügte von Niesewand mit einer Serie von schnellsten Rundenzeiten durchs Feld. Am Ende brachte das Mitglied der RSG Hamburg den Audi 50 des Burscheider KWL-Teams als hervorragender Achter der insgesamt 40 Teilnehmer ins Ziel.

Nach ihrer Auslandstournee durch die Niederlande mit Rennen in Assen und Zandvoort kehrte die Youngtimer Trophy am letzten September-Wochenende nach Deutschland zurück, wo auf dem Nürburgring das letzte Rundstreckenrennen der Saison auf dem Programm stand. Auch Uwe Reich und Marc-Uwe von Niesewand stellten sich noch einmal der Konkurrenz, obwohl sie wussten, dass sie in der Gruppe A der Fahrzeuge bis zwei Liter Hubraum mit ihrem 1300er-Audi kaum eine Chance auf einen Podiumsplatz im Gesamtklassement haben würden. In der Klasse für Fahrzeuge der Jahrgänge 1976-1981 wollte das Vater-Sohn-Duo jedoch auf jeden Fall ein Wörtchen bei der Vergabe der Siegerpokale mitreden.

Die Trainingssitzungen auf dem 5,137 km langen Grand-Prix-Kurs lief für die beiden allerdings nicht ganz reibungslos, denn im ersten Qualifying war es so nass, dass die Reifen an dem von KWL Motorsport aus Burscheid eingesetzten Fahrzeug nicht genügend Grip für eine schnelle Runde aufbauten. Im zweiten Zeittraining musste Marc-Uwe von Niesewand den kleinen Audi bereits nach drei Runden mit defekter Zylinderkopfdichtung abstellen. „Ich habe plötzlich Kühlflüssigkeit verloren und der Fahrzeugboden inklusive meiner Schuhe war komplett nass“, gab der Langenhorner hinterher zu Protokoll. „Die Jungs von KWL haben dann in Rekordzeit die Kopfdichtung gewechselt und anschließend zur Sicherheit noch eine Antriebswelle getauscht, da die auch nicht mehr gut aussah.“

Von Gesamtrang 16 und als Fünfter der Klasse ging Startfahrer Uwe Reich am Sonntag Mittag in das Ein-Stunden-Rennen und genau wie alle anderen Teilnehmer war der gebürtige Braunschweiger auf profillosen Slicks unterwegs, als es ausgerechnet in der Einführungsrunde zu regnen begann. Dies machte die Startphase zu einer Rutschpartie und so kam es bereits in der ersten Kurve zu einer Kollision, die den KWL-Audi bis fast ans Ende des Starterfeldes zurückwarf. Doch „Deutschlands schnellster Steuerberater“, wie Uwe Reich gerne von den Medien genannt wird, steckte nicht auf und kämpfte sich mit einer beispiellosen Aufholjagd wieder an etwa zehn Konkurrenten vorbei bis ins Mittelfeld.

Als am Ende der dritten Runde der obligatorische Boxenstopp mit Fahrerwechsel anstand, nutzte die Mannschaft um Teamchef Rolf Krogel die Pflicht-Standzeit und stellte das Auto auf so genannte Intermediates, also Reifen mit einem geschnittenen Profil. Mit diesen Pneus nahm Marc-Uwe dann den zweiten Teil des Rennens in Angriff und blies zu einer sensationellen Aufholjagd. „Teilweise war ich fünf Sekunden schneller als die Konkurrenz in unserer Klasse“, strahlte der 33-jährige Lufthansa-Projektingenieur hinterher. „In den letzten beiden Runden konnte ich den Zweit- und Drittplatzierten bereits sehen. Leider war das Rennen dann aber schon vorbei und ich konnte nicht mehr angreifen.“

Auch Uwe Reich zog nach dem Rennen ein positives Fazit. „Die Zeit durch den Unfall in der Startphase hat uns am Ende gefehlt, denn ohne den Kontakt hätten wir den Anschluss an die Führenden sicher noch hergestellt. Alles in allem war es für uns ein positiver Saisonabschluss. Wir hatten eine Menge Spaß im Auto, haben beide sehr viel überholt und am Ende hat Marc-Uwe sogar noch die schnellste Rennrunde in unserer Klasse gedreht!“

Donnerstag, 06. Oktober 2016, 14:13 Uhr

Erfolgreicher Saisonabschluss in Kerpen

Am vergangenem Wochenende fand der letzte Lauf der Saison statt. Für diesen Lauf haben wir uns noch einmal viel vorgenommen, damit wir einen positiven Abschluss dieser Saison haben.
Freitags lief es durchwachsen. Es fehlten dauernd rund 3/10 Sekunden. Das Qualifying beendete ich auf Platz 14.
Doch bereits in den beiden Vorläufen konnte ich mich auf P5 und P9 verbesseren.
Unsere gute Rennpace machte dies möglich.
Der Abstand zur Spitze wurde deutlich geringer.
Ins erste Finale ging ich als 9. Hier erreichte ich am Ende Platz 10, obwohl Platz 8 drin gewesen wäre. Ich fand keinen Weg an meinen Vorderleuten vorbei, auf diesem kurvenreichen Kurs.
Von Platz 10 kommend, verlief das Finale deutlich besser. Mit einer super Reifentaktik meines Mechanikers Andre, konnten wir uns Runde für Runde verbessern. Nach langen 23 Rennrunden überquerte ich als 4. die Ziellinie. Mein erster Pokal in der DSKM war somit gewonnen.
Für den Abschluss war das ein super Ergebnis!
Endlich konnten wir, wenn auch erst zum Ende, unser super Material bei der DSKM in ein Ergebnis ummünzen!

Vielen vielen Dank für die diesjährige Unterstützung. Auch ein dickes Dankeschön an Ingo für sein stets großes Bemühen!

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