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Clubnews Mitglieder RSG-Jugend hansa-aktuell
Berichte unserer Mitglieder

Donnerstag, 06. Oktober 2016, 14:13 Uhr

Erfolgreicher Saisonabschluss in Kerpen

Am vergangenem Wochenende fand der letzte Lauf der Saison statt. Für diesen Lauf haben wir uns noch einmal viel vorgenommen, damit wir einen positiven Abschluss dieser Saison haben.
Freitags lief es durchwachsen. Es fehlten dauernd rund 3/10 Sekunden. Das Qualifying beendete ich auf Platz 14.
Doch bereits in den beiden Vorläufen konnte ich mich auf P5 und P9 verbesseren.
Unsere gute Rennpace machte dies möglich.
Der Abstand zur Spitze wurde deutlich geringer.
Ins erste Finale ging ich als 9. Hier erreichte ich am Ende Platz 10, obwohl Platz 8 drin gewesen wäre. Ich fand keinen Weg an meinen Vorderleuten vorbei, auf diesem kurvenreichen Kurs.
Von Platz 10 kommend, verlief das Finale deutlich besser. Mit einer super Reifentaktik meines Mechanikers Andre, konnten wir uns Runde für Runde verbessern. Nach langen 23 Rennrunden überquerte ich als 4. die Ziellinie. Mein erster Pokal in der DSKM war somit gewonnen.
Für den Abschluss war das ein super Ergebnis!
Endlich konnten wir, wenn auch erst zum Ende, unser super Material bei der DSKM in ein Ergebnis ummünzen!

Vielen vielen Dank für die diesjährige Unterstützung. Auch ein dickes Dankeschön an Ingo für sein stets großes Bemühen!

Montag, 19. September 2016, 20:59 Uhr

Reich und von Niesewand fuhren in Zandvoort aufs Podium

Langenhorn / Zandvoort (FWA) – Auch beim sechsten Rennen der Youngtimer Trophy staubten Uwe Reich und sein Sohn Marc-Uwe von Niesewand wieder einen Pokal ab. Im niederländischen Zandvoort überquerte das Vater-Sohn-Duo nach etwas mehr als einer Stunde und 26 gefahrenen Rennrunden als Dritte ihrer Klasse die Ziellinie. In der Gesamtwertung der mehr als 30 gestarteten Fahrzeuge erreichten die beiden einen respektablen achten Platz.

Nur drei Wochen nach ihrem Gastspiel auf dem TT-Circuit Assen zog es die Youngtimer Trophy ein weiteres Mal in die Niederlande. Austragungsort war diesmal der ehemalige Grand Prix-Kurs von Zandvoort etwa 30 Kilometer westlich von Amsterdam, wo die beliebte Breitensportserie für Fahrzeuge der Baujahre 1966 bis 1988 beim „Nordzee-Cup“ des Motorsportclubs Langenfeld an den Start ging. Die Veranstaltung auf dem Dünenkurs darf durchaus als einer der Saisonhöhepunkte bezeichnet werden, denn zum einen gilt das 4,307 km lange Asphaltband als einer der anspruchsvollsten Strecken im Kalender, zum anderen hat die einzigartige Lage des Touristenortes an der Nordseeküste für die Teilnehmer auch abseits des Renngeschehens einiges zu bieten.

Bereits am Freitag Nachmittag nahm von Niesewand den Kurs im ersten Zeittraining unter die Räder des von KWL Motorsport aus Burscheid vorbereiteten Audi 50 und fuhr in 2:07,048 Minuten die zweitschnellste Runde in der Klasse der Tourenwagen bis 1300 ccm. Nur die Zeit des Solingers Olaf Rost im VW Polo konnte der Langenhorner anders als zuletzt in Hockenheim diesmal nicht unterbieten. „Mit dem zweiten Rang bin ich ganz zufrieden“, erklärte der 33-jährige LufthansaProjektingenieur hinterher. „Immerhin ist es schon 14 Jahre her, als ich das letzte Mal in Zandvoort gefahren bin. Das war 2002 im VW Lupo Cup, da bin ich im Rahmen der DTM Dritter geworden.“

Im zweiten Qualifying konnten sich die beiden sogar noch ein wenig steigern, aber da auch die Konkurrenz ihre Rundenzeiten kontinuierlich verbesserte, reichte es am Ende nur zu Platz drei in der Startaufstellung. Uwe Reich sah aber dennoch gute Chancen, im Rennen noch weiter nach vorne zu kommen. „Diesmal bin ich zuerst gefahren und habe das Auto anschließend an Marc-Uwe übergeben“, sagte der Steuerberater. Unsere Rundenzeiten waren ganz passabel. Wir haben immerhin die neunte Position im Gesamtklassement erreicht und mit unserem kleinen Audi 50 einige wesentlich leistungsstärkere Fahrzeuge hinter uns gelassen.“

Für das Rennen hatte sich Uwe Reich eine außergewöhnliche Strategie zurechtgelegt, mit der er zumindest den im Training verlorenen zweiten Platz hätte zurückerobern können. Anders als die meisten Mitbewerber wollte der gebürtige Braunschweiger das Zeitfenster für den vom Reglement vorgeschriebenen Boxenstopp voll ausreizen und den KWL-Audi bereits nach fünf Minuten an MarcUwe von Niesewand übergeben. Der hätte dann völlig freie Fahrt gehabt und mit einer Reihe von schnellen Rundenzeiten genügend Vorsprung herausfahren können, um am Ende vor der Konkurrenz zu sein. Leider war der 75-jährige Routinier in seiner letzten Runde aber etwas zu schnell und überquerte den Messpunkt am Eingang der Boxengasse knapp fünf Sekunden vor der erlaubten Zeit.

„Der Plan war genial, hat aber leider nicht funktioniert“, musste von Niesewand hinterher eingestehen. „Da die Rundenzeiten immer schneller wurden, hätte mein Vater noch eine Runde länger draußen bleiben müssen, um das Zeitfenster zu treffen. So aber wurde unser Fahrerwechsel nicht als Pflichtboxenstopp anerkannt und ich musste während meines Stints noch einmal hereinkommen. Das hat uns fast aussichtslos zurückgeworfen. Ich habe zwar alles aus dem Auto herausgeholt und bin zunächst auch sehr gut zurechtgekommen. Dann aber habe ich starke Vibrationen im Lenkrad gespürt. Es war ein schleichender Plattfuß, wie sich später herausstellte. Deshalb bin ich etwas schonender mit dem immerhin mehr als 40 Jahre alten Auto umgegangen. Da jedoch auch die Konkurrenten technische Probleme hatten, konnten wir mit etwas Glück sogar noch Dritter in der Klasse werden.“

Bereits in zwei Wochen geht es für die Teilnehmer der Youngtimer Trophy weiter. Vom 30. September bis 2. Oktober richtet die Renngemeinschaft Bergisch-Gladbach auf dem Grand Prix-Kurs des Nürburgrings das Saisonfinale aus. „Da wollen wir noch einmal richtig angreifen und den Rückstand auf die Spitze auf jeden Fall verkleinern“, sind sich Uwe Reich und Marc-Uwe von Niesewand einig.

Mittwoch, 10. August 2016, 19:00 Uhr

Vorzeitiger Meister bei den ADAC-Kart-Masters Klasse KZ

Am letzten Wochenende fand der vorletzte Lauf der ADAC Kart-Masters in Oschersleben statt.
Mit Rückenwind von der EM waren wir sehr positiv in das Wochenende gestartet.
Bereits freitags lief es sehr gut für uns. Wir waren immer mit Topzeiten unter den Schnellsten.
Das Qualifying am Samstag war leider durch einen starken Regenschauer verschoben worden. Unter nassen Bedingungen starteten wir mit etwas Verspätung.
Bei bereits abtrocknender Strecke, kam ich nicht über Platz 14 hinaus.
So ganz wohl fühlte ich mich nicht, deshalb fehlte der letzte Funken bei der Bestzeit. In beiden trockenen Vorläufen steigerte ich mich von 14 auf Platz 6 und auf Platz 3.
Man mag es kaum glauben, aber diese beiden Resultate haben für die Pole-Position fürs erste Finale gereicht! 10 weitere Punkte gab es dafür für die Meisterschaft.

Das erste Finale war anfangs ein kleiner Kampf. Ich musste meine Verfolger hinter mir behalten, da diese schon den Ersatzreifen nutzten. Nach einigen Runden konnte ich dann endlich meinen Vorsprung vergrößern und diesen bis zum Ende verwalten.
Das Finale verlief ähnlich. Ich konnte mich bereits früh absetzen und konnte meinen zweiten Sieg am Wochenende ungefährdet entgegen fahren.

Am Ende des Tages stand sogar fest, dass wir, egal was in Wackersdorf passiert, mit Streichern bereits uneinholbar vorne liegen und uns der Titel in der Schaltkartklasse sicher ist!
Ich freue mich riesig darüber, endlich meinen ersten Titel im KZ eingefahren zu haben!

Vielen Dank für alles und meisterliche Grüße!

Das nächste Rennen ist am 11.09. bei der DKM ebenfalls in Oschersleben.

André Matisic

Mittwoch, 27. Juli 2016, 20:43 Uhr

Platz zwei für das Vater-Sohn-Duo in den belgischen Ardennen

Uwe Reich und Marc-Uwe von Niesewand waren in Spa-Francorchamps schnell unterwegs

Hamburg (FWA) – Vor der Sommerpause ging es für Marc-Uwe von Niesewand noch einmal richtig rund. Am vergangenen Wochenende startete der Langenhorner zusammen mit seinem Vater Uwe Reich beim vierten Lauf der Youngtimer Trophy in Spa-Francorchamps. Auch auf dem belgischen Grand Prix-Kurs wechselten die beiden sich wieder am Steuer eines Audi 50 ab und kämpften in der Klasse für Fahrzeuge bis 1300 ccm der Jahrgänge 1976 bis 1981 um eine Top-Platzierung. Bei wechselhaften Witterungsbedingungen mussten sich Reich und von Niesewand am Ende nur knapp geschlagen geben und fuhren einen hervorragenden zweiten Platz nach Hause.

Für den bereits 75-jährigen Routinier Uwe Reich ist der Start in der belgischen Wallonie jedes Jahr ein Saisonhöhepunkt im Kalender der Youngtimer Trophy und so tauschte „Deutschlands schnellster Steuerberater“ nur all zu gerne den Büroarbeitsplatz in seiner Kanzlei gegen den Rennschalensitz des inzwischen bereits 40 Jahre alten Audi 50, um beim Youngtimer-Rennen in Spa-Francorchamps dabei zu sein. Allerdings wussten auch viele der Mitbewerber um die einzigartige Faszination der ArdennenAchterbahn und so war die Klasse, in welcher der vom Team KWL-Motorsport aus Burscheid aufgebaute Audi 50 startete, diesmal so stark besetzt wie noch nie zuvor in der laufenden Saison.

Marc-Uwe von Niesewand ging am Freitag Nachmittag zunächst recht optimistisch ins erste Zeittraining, doch bereits nach wenigen Kilometern haderte er mit der Bremsbalance des Ingolstädter Flitzers. „Ich habe verschiedene Einstellungen ausprobiert, aber so richtig habe ich es nicht hinbekommen“, musste der 33-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur hinterher zugeben. „Was dann folgte, war ein Abflug, bei dem die Reifen zerstört wurden und die Antriebswelle einen ersten Knacks bekommen hat. Ich konnte noch eine halbwegs schnelle Runde fahren, aber dann war die Welle ganz hinüber. Trotzdem erreichten wir Startplatz zwei und fuhren auf Platz 13 im Gesamtklassement - von immerhin 52 Autos!“

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Für das zweite Qualifying am Samstag übernahm Uwe Reich den KWL-Audi, doch auf der nach einem Regenschauer komplett nassen Strecke war eine Zeitenverbesserung weder für ihn noch einen der anderen Teilnehmer möglich, so dass das Ergebnis vom Vortag für die Startaufstellung herangezogen wurde. Als das Rennen über 60 Minuten freigegeben wurde, erwischte der gebürtige Braunschweiger leider keinen guten Start und wurde im Getümmel der ersten Kurven weit nach hinten zurückgedrängt. Hinzu kam, dass der Asphalt an einigen Stellen noch immer feucht war und Uwe Reich alle Hände voll zu tun hatte, um den ohne jede elektronischen Fahrhilfen ausgestatteten Audi auf der Piste zu halten.

Nach dem obligatorischen Boxenstopp blies Marc-Uwe von Niesewand zur Aufholjagd und profitierte dabei von der nun sehr schnell abtrocknenden Strecke. Runde um Runde ging es mit Riesenschritten nach vorne und am Ende kam das Vater-Sohn-Duo auf einem hervorragenden zweiten Platz ins Ziel. „Der Sieger ist ein absolut fehlerfreies Rennen gefahren und war genauso schnell ist wie ich. Deshalb hatten wir keine Chance zu gewinnen“, lobte das Mitglied der RSG Hamburg seinen Konkurrenten. „In meinem Stint musste ich so viele Autos überholen. Das hat zwar richtig Spaß gemacht, aber auch sehr viel Zeit gekostet. Deshalb denke ich, dass wir heute das Bestmögliche herausgeholt haben. Nach den kleinen Problemen mit der Bremse zu Beginn des Wochenendes habe ich mich kontinuierlich gesteigert und von Freitag auf Sonntag um nicht weniger als drei Sekunden verbessert.“

Das nächste Rennwochenende der Youngtimer Trophy findet vom 19. bis zum 21. August im Rahmen unserer RSG-Racing-Days auf dem TT-Circuit im niederländischen Assen statt.

Dienstag, 19. Juli 2016, 21:16 Uhr

Bericht vom DSKM-Lauf in Genk vom 16. - 17. Juli

Am vergangengen Wochenende fand der dritte Lauf der DKM in Genk statt.
Der Freitag war etwas kühl, was uns bei der Abstimmung etwas ungelegen kam. Zudem waren die Trainingsreifen sehr unterschiedlich, was ebenfalls eine gute Abstimmung kompliziert machte.

Für das Qualifying am Samstag war etwas Regen vorhergesagt. Dieser trat dann in der Mitte meines Qualifyings auf. Die Rundenzeiten purzelten erst in den letzten beiden Runden.
Dort hatte ich vorallem in der letzten Runde dann Verkehr, was mir nicht mehr verhalf, eine bessere Zeit zu setzen.
Am Ende stand ein enttäuschender 47. Platz von 61 auf der Ergebnisliste. Die zweite Gruppe hatte zudem bessere Bedingungen, weshalb ich dadurch ein gutes Stück nach hinten gerutscht bin.

Aufgrund der hohen Starterzahl, da in zwei Wochen auf selbiger Strecke ein Europameisterschafts-Lauf stattfindet, wurden wir in vier Heatgruppen eingeteilt.
Drei Heats standen am Samstag für mich noch auf dem Programm.

In der Formationsrunde zum Ersten musste ich die Box ansteuern. Ein Problem mit dem Vergaser mussten wir dort beheben. Ich startete mit einer Runde Rückstand dann aus der Box heraus.
Reifen schonend fuhr ich dann einen einsamen Vorlauf.

Den zweiten Heat startete ich von 24 und konnte bis zum Fallen der Zielflagge einen 13. Platz einfahren. Das Kart hat bei den nun wärmeren Bedingungen perfekt funktioniert.
Eine 5 Sek.-Strafe warf mich leider auf P23 zurück. Die Rennleitung konnte aufgrund der Kameraeinstellung meinen unverschuldeten Kontakt nicht erkennen, weshalb die 5 Sek.-Strafe bestehen blieb.
Der dritte und letzte Vorlauf verlief im Rennverlauf ähnlich gut wie der vorherige.
Von 23 auf 12 konnte ich mich hier verbessern. Eine weitere 5 Sek-Strafe warf mich auf 19 zurück. Der Spoiler wurde am Start eingedrückt, da es vor mir einen unfall gab, den ich nicht ausweichen konnte.
Laut der Rennleitung hätte ich dies aber machen können, weshalb die Strafe bestehen blieb.

Der enttäuschende Samstag fand mit einem 52. Platz nach den Vorläufen sein Ende.
Platz 52 gesamt hieß Startplatz 24 im Hoffnungslauf am Sonntagmorgen. Nur die ersten 6 qualifizieren sich hier für die Finalrennen.

Ich konnte bis auf Platz 10 vorfahren. Gereicht hätte es nicht, weshalb ich dann eine Runde vor Schluss in die Box wegen Schonung des Motors fuhr.
Somit war der Sonntag vorzeitig beendet.

Am Ende war ich dennoch etwas besser gelaunt, da wir unseren Speed wo es drauf ankam wieder gefunden haben und ohne diese unglücklichen Strafen ein Finaleinzug sehr wahrscheinlich gewesen wäre.

Die Generalprobe für die EM ist uns nicht ganz geglückt, aber wir werden dort Ende Juli sicherlich bessere Ergebnisse einfahren!

Ich freue mich bereits auf meinen ersten EM-Lauf in einem Weltklasse-Starterfeld von über 60 Leuten!

motorsportliche Grüße

André Matisic

Dienstag, 12. Juli 2016, 20:23 Uhr

Bericht vom ADAC-Masters-Lauf in Kerpen vom 09. - 10. Juli

Am vergangenen Wochenende fand das Halbzeit-Rennen der ADAC Kart-Masters statt. Ich reiste als Gesamtführender mit zwei Punkten Vorsprung in der Schaltkart-Klasse an. Diese wollte ich auf jeden Fall weiter ausbauen.

Freitags waren wir bereits mit starken Zeiten unterwegs. Ein durchweg positives Gefühl hatte ich von den Trainings.

Das Qualifying am Samstag beendete ich auf Platz 3. Mit etwas zuviel Grip auf der Hinterachse, hatte ich noch Luft nach oben. Der Rückstand betrug nur 0,06 Sek.

In beiden Vorläufen startete ich somit von P3. Der Start zum ersten Vorlauf verlief nicht perfekt. Ich fiel auf P4 zurück, konnte jedoch nach 3 Runden den 2. Platz erobern.
Mit diesem ging es dann auch vorbei, der erste war leider eine Sekunde voraus geeilt.

Der zweite Vorlauf war ein gleiches Bild von Anfang an. Auf P2 kam ich dann ins Ziel. Der Erstplatzierte überholte aber unter gelber Flagge. Nachträglich wurde er dann für den zweiten Vorlauf aus der Wertung genommen und für mich stand der erste Platz auch im Ranking am Ende. Schon einmal 10 weitere Meisterschaftspunkte!

Im ersten Finale startete ich von 1. Nach dem Start musste ich den zweiten passieren lassen. Doch dies hielt nur einige Runden an. Nach meinem Überholmanöver konnte ich mich schnell absetzen und mehr als die Hälfte des Rennens meinen Vorsprung verwalten, ohne die Reifen belasten zu müssen. Weiterer Sieg und somit 25 Punkte für die Meisterschaft dazu!

Im Finale erwischte ich dann einen besseren Start. Ich hatte aber weniger Traktion und musste mich wieder auf P2 einfinden. Nach der ersten Runde gab es eine Slow-Phase, vergleichbar mit einer Safety-Car-Phase bei der F1.
Diese dauerte 4 Runden an. Nach dem Restart fuhr ich im Windschatten des Führenden. Dieser blockte aber jede Runde. Meine Motortemperatur stieg aufgrund der wenigen Kühlung im Windschatten stark an, sodass ich Leistungseinbußen hatte und abreißen lassen musste. Die Temperatur sank zum Glück wieder, aber ich konnte keine Attacke mehr fahren. Alles eine Vorsichtsmaßnahme.

Am Ende freute ich mich über den zweiten Platz, da wir sehr konstant gepunktet haben. Insgesamt habe ich 55 Punkte eingefahren.

In der Meisterschaft führe ich nun mit 29 Punkten Vorsprung!

Anfang August in Oschersleben und Mitte September in Wackersdorf müssen wir noch einmal konstant punkten für den Meistertitel!

Vielen Dank für die Unterstützung vorallem in dieser Saison! In dieser kann ich all das Gelernte anwenden und auch in Ergebnisse ummünzen.

Am kommenden Wochenende geht es zur DKM nach Genk. 65 andere Schalterfahrer warten in meiner Klasse auf mich - ein starkes europäisches Feld!

Motorsportliche Grüße und eine weiterhin gute Besserung an Rolf!
André Matisic

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