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Clubnews Mitglieder RSG-Jugend hansa-aktuell
Berichte unserer Mitglieder

Mittwoch, 15. Juni 2016, 18:52 Uhr

Bericht vom DSKM-Lauf in Ampfing vom 11. - 12. Juni

Die Strecke mit der längsten Anreise ist nun rum im Kalender. Das DKM-Wochenende war wieder mit europäischen Top-Fahrern gefüllt. Wir waren 46 Starter in meiner Klasse.
Ich konnte am trockenen Freitag an meiner Stärke von vor zwei Wochen anknüpfen. Die Bedingungen waren aber anders, da nur das selbe Reifengummi an diesem Wochenende auf der Strecke liegt. Anders wie beim ADAC. Man hat es stark gemerkt.
Der Samstag sollte zum Qualifying nass werden. Es war für alle das erste Mal unter nassen Bedingungen. Ich konnte leider nur zu Anfang eine Zeit setzen, die anderen konnten im Laufe der 10 Minuten noch nachlegen. Das lag daran, dass unser Luftdruck leider zu hoch gewesen war. Ich habe die Reifen nicht zum Arbeiten bekommen, sodass leider nur Platz 28 heraussprang. In den Heats startete ich jeweils von 19.

Im ersten wurde ich 17. Aufgrund einer harten 5 Sekundenstrafe wurde ich am Ende auf Platz 24 gewertet. Im zweiten Vorlauf wurde hart gekämpft, ein paar Rangeleien blieben nicht aus und ich wurde auf 21 abgewunken.
Nach dem Ranking der Vorläufe lag ich auf 35. Nur die ersten 28 qualifizieren sich direkt. Ich musste also als 7. im Hoffnungslauf starten. Am Sonntagmorgen stand dieser dann an. Unter trockenen Bedingungen lag ich lange auf Platz 7. In der letzten Runde fand ich schließlich einen Weg am 6. vorbei und konnte mich damit für die Finalläufe qualifizieren, da nur 34 ins Finale kommen. Das erste Finale begann auf nasser Strecke.

Dort konnte ich Runde um Runde gut machen. Mit dem Luftdruck sind wir deutlich niedriger gegangen, was auch schon im Qualifying viel mehr gebracht hätte. Ich konnte bis auf Platz 13 vorfahren, wurde aber wegen einer erneuten 5 Sekundenstrafe auf Platz 19 gewertet.

Das Finale war endlich wieder trocken. Bis auf Platz 13 konnte ich vorfahren. Wir waren bis Rennmitte in Schlagdistanz zu den Top10, da die Zeitunterschiede sehr gering waren. Leider hat es nicht ausgereicht. Dennoch sind wir zufrieden mit unserer Performance am Sonntag. Das Material hat super funktioniert bei allen Bedingungen und ohne Zeitstrafen wären die Top10 möglich gewesen in diesem top Fahrerfeld mit Welt- und Europameistern der Schaltkart-Klasse!

Ich freue mich schon auf den nächsten ADAC-Lauf in Kerpen, wo ich als Führender der Meisterschaft anreisen werde!

André Matisic

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:08 Uhr

Platz 3 für Reich und von Niesewand beim RGB-Saisonfinale

Vater-Sohn-Team fuhr in der Youngtimer Trophy trotz Technikpanne auf das Siegerpodest

Hamburg/Nürburg (FWA) - Ein Rekord-Starterfeld von mehr als 100 Fahrzeugen erwartete den Langenhorner Marc-Uwe von Niesewand und seinen Vater Uwe Reich am vergangenen Wochenende beim ADAC/RGB-Saisonfinale auf dem Nürburgring. Im letzten Rundstreckenrennen der Youngtimer Trophy wollte das norddeutsche Familienteam noch einmal alles geben, um sich mit einem möglichst guten Ergebnis in die Winterpause zu verabschieden.
Für einen Klassensieg hat es am Ende zwar nicht gereicht, aber auch mit Rang drei konnten die beiden durchaus zufrieden sein.

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Die Veranstaltung der Renngemeinschaft Bergisch-Gladbach im ADAC e.V. stellte die Teams und Fahrer auch in diesem Jahr wieder vor eine große Herausforderung, denn das typisch wechselhafte Eifelwetter mit Nieselregen und Temperaturen im niedrigen, einstelligen Bereich machten die Fahrwerksabstimmung sowie die optimale Reifenwahl für manch einen zu einem Lotteriespiel. Genau hier aber spielte das Team KWL-Motorsport, welches für den Einsatz des fast 40 Jahre alten Audi 50 in der Youngtimer Trophy verantwortlich ist, seine ganze Erfahrung aus. Sowohl Marc-Uwe von Niesewand als auch Uwe Reich fühlten sich von Anfang an wohl in dem kleinen Ingolstädter Flitzer und überzeugten in den Trainingssitzungen mit konstant schnellen Rundenzeiten.

Im ersten Durchgang umrundete "Deutschlands schnellster Steuerberater" Uwe Reich den 5,137 km langen Grand Prix Kurs auf noch etwas feuchtem Asphalt in 2:34,510 Minuten, im zweiten Zeittraining am Sonntag Morgen konnte sich Marc-Uwe bei klirrender Kälte aber strahlendem Sonnenschein sogar noch um fast genau zwei Sekunden steigern. Mit 2:32,519 Minuten erreichte das Mitglied der RSG-Hamburg die zweitschnellste Zeit seiner Klasse und qualifizierte sich mit dem 1300er-Audi inmitten der teilweise wesentlich PS-stärkeren Konkurrenz auf dem hervorragenden zehnten Startplatz des Gesamtklassements.

Im 60-Minuten-Rennen am Sonntag Nachmittag stellte sich schon schnell heraus, dass der in der Klasse führende Volkswagen Derby diesmal nicht zu schlagen sein würde. Deshalb konzentrierte sich Startfahrer Marc-Uwe von Niesewand darauf, Rang zwei gegen die nachrückende Konkurrenz zu verteidigen, was in der Anfangsphase auch gelang. Doch nach etwa 15 Minuten bemerkte der Projektingenieur der Lufthansa einen Spannungsabfall in der elektrischen Anlage und musste außerplanmäßig früh zum Pflichtstopp in die Boxengasse einbiegen. Die KWL-Mechaniker diagnostierten eine defekte Lichtmaschine und da die nicht so schnell zu tauschen war, baute man stattdessen in aller Eile eine neue Batterie ein. Gleichzeitig nutzte man die Gelegenheit zum Fahrerwechsel.

Mit einiger Verspätung ging Vater Uwe dann in die längere zweite Hälfte der Renndistanz. Seine direkten Verfolger, das Duo Scheffzig/ Simon aus Bottrop, welche ebenfalls einen Audi 50 einsetzten, waren jetzt zwar nicht mehr einzuholen, aber immerhin brachte der bereits 75-jährige Routinier das Fahrzeug ohne große Probleme über die noch verbleibenden Runden und sah am Ende als Dritter die schwarzweiß-karierte Flagge. "Wir können von Glück sagen, dass die frische Batterie genügend Power hatte, um unser Auto bis ins Ziel zu bringen", fasste Uwe Reich hinterher zusammen. "Ein Lichtmaschinen-Defekt ist zwar ärgerlich, aber bei einem Fahrzeug dieser Altersklasse nichts Ungewöhnliches. So etwas kann immer mal vorkommen." Und von Niesewand ergänzte: "Ich freue mich, dass ich zusammen mit meinem Vater so eine schöne und vor allem unfallfreie Saison erleben durfte. Vielen Dank an Rolf Krogel und seine Mannschaft, die bei allen Rennen einen tollen Job gemacht haben!"

Dienstag, 13. Oktober 2015, 20:05 Uhr

David Peters Vizemeister im NAKC 2015

Einen erfolgreichen Saisonabschluss hatte unser Fahrer David Peters am 26./ 27.09.2015 in der Motorsport Arena in Oschersleben zu verzeichnen.
Dort fanden bei schönstem Wetter die letzten Läufe zum NAKC, NOAKC, OAKC und ADAC-Kart-Cup statt.

Im Zeittraining fuhr David, sichlich sehr angespannt, auf den 7. Startplatz.
Mit dieser Platzierung hatte er eine schwierige Ausgangslage für den ersten Lauf, könnte aber noch einen Platzz gutmachen und wurde als sechster abgewunken.
Im zweitem Lauf fiel er, kollisionsbedingt nach einem unverschuldeten Unfall, auf den letzten Platz, startete von dort seine Aufholjagd und überquerte die Ziellinie als Zehnter.

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Unbeeindruckt von den Ereignissen beim dritten Rennen zeigte David sein ganzes Kämpferherz, raste durchs Feld und wurde guter Vierter.

Diese Platzierung hat ihm letztendlich gereicht um den Vize-Meistertitel beim NAKC zu gewinnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Mittwoch, 07. Oktober 2015, 09:41 Uhr

Bericht vom DSKM-Finale in Kerpen vom 03. - 04. Oktober

Am vergangenen Wochenende fand der letzte Lauf zur Deutschen Schaltkart Meisterschaft (DSKM) in Kerpen statt.

In Kerpen habe ich die meisten (Test-)Kilometer im Schaltkart abgespult, womit ich bestens gerüstet war.

Bereits am Freitag, in den 4 Trainings, war ich in meiner Gruppe stets unter den Top 3 zu finden. Trotz meiner noch leichten Schmerzen im rechten Handgelenk, konnte ich die Zeiten der Spitze mitgehen, was mich sehr positiv überraschte. Am Samstagmorgen fand auch schon das Qualifying statt. Trotz der selben neuen Reifen wie am Freitag, konnte ich im Qualifying nicht mehr ganz an meine Zeiten anknüpfen, was leider am Ende Platz 17 von 32 bedeutete.
Das Chassis lag auf den normalerweise gleichen Reifen komplett anders.

Für den ersten Vorlauf änderten wir nichts, das die Sonne immer kräftiger wurde und sich somit auch die Streckenverhältnisse klar verbesserten.
Unsere Theorie ging auf. Ich startete von P11 in den ersten Vorlauf. Es warf mich eine sehr kleine Kollision in der dritten Kurve zwar etwas zurück, dennoch konnte ich an den Zeiten der Spitze wieder mithalten.
Platz 10 war durch die Kollision zwar etwas zu wenig, doch wir waren wieder mit der Pace zufrieden.

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Den zweiten Vorlauf beendete ich als 11. Aufgrund eines Abschusses aus der ersten Runde, welcher mich für kurze Zeit ins Aus beförderte, musste ich vom hinteren Feld die Aufholjagd starten.
Auch hier waren wir wieder sehr zufrieden mit unserem Material. Für das erste Finale am Sonntag bedeutete dies Platz 13 von 32.

Wir hatten uns mit der Reifenwahl für das erste Finale etwas Neues überlegt. Vier neue Reifen dürfen wir ja als Ersatz benutzen. Wir wollten uns 2 für das erste und die anderen beiden für das Finale aufheben.
Im ersten Rennen kam ich anfangs gleich an drei Fahrern vorbei. Ab Runde 5 fuhr ich dann eine größere Lücken auf den 9. Platzierten zu. Ich wusste, dass unsere Stärke ab Mitte des 23 Runden langen Rennens liegen und wusste es einzuteilen.
Bis zum Ende kam ich auf Platz 6 vor, wobei ich sogar noch leicht auf Platz 4 und 5 aufholte. Ich war sehr zufrieden mit allem, besser hätte es nicht laufen können.

Im Finale kam ich am Start sehr gut weg und konnte meine Position behaupten. Mich hielt leider einer etwas auf, sodass ich die ersten Runden den Anschluss verlor. Ab Mitte des Rennens musste ich feststellen, dass meine Motorleistung ein wenig abbaute. Am Ende stand Platz 9 zubuche. Selbst damit war ich sehr zufrieden als Abschluss der Saison.

Nun schauen wir mal, was sich an Testtagen ergibt, um sich weiterhin zu entwickeln und blicke auf die wohl lehrreichste Saison meiner Karriere zurück!

Sonntag, 04. Oktober 2015, 20:23 Uhr

David Peters erfolgreich in Lohsa

Vom 15. bis 16. August zog es unser Clubmitglied David Peters nach Lohsa in Sachsen zur Vorbereitung auf den vorletzten Lauf zum NAKC. Dort nahm er dann sehr erfolgreich an einem Rennen zur Sachsenmeisterschaft teil.
David wurde in der Klasse Bambini Waterswift 2x Zweiter und sicherte sich damit den Vizetitel in der Sachsenmeisterschaft.

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Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Donnerstag, 24. September 2015, 19:54 Uhr

Bericht vom ADAC-Kart-Masters-Lauf in Wackersdorf

Am vergangenen Wochenende fand der letzte Lauf der ADAC Kart-Masters in Wackersdorf statt.

Am Freitag war es teilweise nass, weshalb wir nur 3 von 5 Trainings genutzt haben, da die Veranstaltungstage trocken bleiben sollten. Im Gegensatz zum ersten DKM-Lauf Anfang Mai in Wackersdorf, fand ich mich sehr gut zurecht und ich merkte, wieviel ich über die Saison alles gelernt habe. Der Freitag stimmte uns mit Zuversicht.

Dies sollte dann auch so eintreffen. Mit P4 im morgigen Training, bestätigte ich den Aufwärtstrend. Mit den neuen Reifen im Qualifying kam ich sehr gut zurecht. Auch hier wurde ich Gesamt 4. von 46.

In den beiden Vorläufen startete ich jeweils von P3. Es macht schon Spaß, so weit vorne in der Schaltkartklasse zu stehen! Hier unterstrich ich meine Konkurrenzfähigkeit mit zwei dritten Plätzen.

Für das Prefinale hieß es somit Startplatz 4. Im Startgetümmel musste ich eine Position einbüßen, konnte mich bis zur Runde 5 aber wieder vorkämpfen.
Ein Angriff auf P3 war vorerst erfolgreich, doch zwei Kurven später konterte er mich und so fuhren wir nebeneinander auf Start/Ziel. Ich war um eine geschätzte halbe Kartlänge vor ihm, doch er ließ nicht locker und so traf er mich bei ca. 140 km/h hinten links und ich konnte das Kart nicht mehr halten und schlug in die Reifenstapel ein.

Das Kart war schrott. Mich hat es anscheinend aus dem Kart geworfen, wovon ich aber keinerlei Erinnerungen habe. Das Rennen wurde abgebrochen und ich musste zum Rennarzt. Mein Handgelenk ist stark geprellt und mein Oberschenkel erlitt einen Bluterguss. So wie das Kart aussah war jeder froh, dass ich noch "glimpflich" davon gekommen bin.

Zum zweiten Rennen durften wir ein Ersatzchassis aufbauen und ich startete unter Schmerzen von 31. Mir war mit Platz 19 die Platzierung am Ende egal, da ich einfach wieder Sicherheit und Vertrauen gewinnen wollte.

In der Meisterschaft beendete ich die Saison auf Platz 10 mit 20 Punkten Rückstand auf P5, auf den ich vor dem Wochenende geschielt habe. Ohne den Unfall und zwei möglichen vierten Plätzen (=22 Punkte) hätte ich die auch wohl geschafft.

Wie dem auch sei, gestern ließ ich mich im Krankenhaus durchchecken und es stellte sich heraus, dass ich keinen Bruch erlitten habe und DKM Kerpen in zwei Wochen wohl nichts im Wege steht.

André Matisic

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